SC Freiburgs späte Niederlagen bremsen den Aufstieg in der Bundesliga aus
Ella Wagner"Wahnsinn": Freiburg ringt mit späten Rückschlägen - SC Freiburgs späte Niederlagen bremsen den Aufstieg in der Bundesliga aus
SC Freiburg erleidet erneut schmerzhafte Niederlage in der Nachspielzeit
Der SC Freiburg musste nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit die zweite spätes Niederlage in Folge hinnehmen – nach einem ähnlichen Debakel gegen OSC Lille in der Europa League. Nun bereitet sich die Mannschaft auf das Duell gegen den krisegeplagten SV Werder Bremen vor, der seit zehn Spielen ohne Sieg geblieben ist.
Die Pleite gegen Stuttgart lässt Freiburg in der Bundesliga auf Platz sieben zurückfallen, was den Erwartungen vor der Saison entspricht. Nach 19 Spielen stehen sieben Siege, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen zu Buche – bei 27 Punkten. Die Bilanz zeigt eine ausgeglichene Mannschaft: 31 Tore erzielt, 32 kassiert und solide Ballbesitzwerte (durchschnittlich 52 Prozent).
Trainer Julian Schuster zeigte sich während der Partie ungewöhnlich frustriert, sah die Gelbe Karte und entschuldigte sich später beim Stuttgarter Coach. Die Niederlage hält Freiburg auf acht Punkte Abstand zu Bayer 04 Leverkusen, das auf Platz sechs liegt und zudem ein Spiel weniger bestritten hat.
Als nächster Gegner wartet Werder Bremen, ein Team in der Krise. Die Bremer entließen kürzlich ihren Trainer und bleiben seit zehn Spielen sieglos. Freiburgs defensive Stabilität – nur ein Eigentor in dieser Saison – und die hohe Zweikampfquote könnten im bevorstehenden Aufeinandertreffen den Unterschied machen.
Die späten Niederlagen der letzten Zeit haben Freiburg wertvolle Punkte im Rennen um die europäischen Startplätze gekostet. Das Spiel gegen Bremen bietet nun die Chance zur Rückkehr in die Erfolgsspur gegen einen Gegner mit wenig Selbstvertrauen. Während Leverkusen davonzuziehen droht, könnte ein Sieg Freiburg im Kampf um die vorderen Tabellenplätze wieder näher an die Konkurrenz heranbringen.
