Schorr Automotive meldet Insolvenz – doch der Betrieb läuft weiter wie gewohnt
Matteo WolfSchorr Automotive meldet Insolvenz – doch der Betrieb läuft weiter wie gewohnt
Schorr Automotive, eine traditionsreiche Autohandelsgruppe, hat Insolvenzverfahren eingeleitet. Dennoch bleibt der Betrieb unter Insolvenzverwaltung weiterhin aktiv. Das Unternehmen bedient weiterhin Kunden an mehreren Standorten in Thüringen.
Die Schorr-Gruppe wurde 1994 mit ihrem ersten Autohaus in Eisenach gegründet. Vier Jahre später folgte die Eröffnung eines zweiten Standorts in Mühlhausen. Im Laufe der Zeit expandierte das Unternehmen weiter und eröffnete nach 2018 zusätzliche Niederlassungen in Erfurt und Arnstadt.
Heute beschäftigt das Unternehmen rund 150 Mitarbeiter an seinen verschiedenen Standorten. Es ist offizieller Vertragshändler für acht Marken: Opel, Peugeot, Citroën, Fiat, Abarth, Land Rover, Hyundai und Isuzu. Verkauf, Service und Werkstattarbeiten laufen weiterhin wie gewohnt – ohne Unterbrechungen.
Die weiteren Schritte des Unternehmens hängen davon ab, wie sich das Insolvenzverfahren entwickelt. Vorerst können sowohl Mitarbeiter als auch Kunden mit einer kontinuierlichen Aufrechterhaltung des Tagesgeschäfts rechnen.
Die Insolvenzverwaltung hat die Autohäuser von Schorr Automotive offen gehalten. Die Mitarbeiter arbeiten weiter, und Kunden können nach wie vor Verkaufs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Über die Zukunft des Unternehmens wird im Rahmen der laufenden Insolvenzverfahren entschieden.
Restrukturierungsplan enthüllt, während Schorr Automotive die Insolvenz bewältigt
Das Unternehmen hat eine Restrukturierungsstrategie im Rahmen seiner Insolvenzverfahren ausgearbeitet. Wichtige Entwicklungen sind:
- Insolvenzverwalter Rolf Rombach bestätigte 'das Ziel, das Unternehmen zu restrukturieren und 150 Arbeitsplätze durch identifizierte Sanierungspotentiale zu sichern.'
- Geschäftsführer Sascha Schorr betonte 'den Betrieb zu stabilisieren und bestehende Strukturen für eine nachhaltige Zukunft kritisch zu überdenken.'
- Finanzielle Belastungen umfassen steigende Kosten für die Finanzierung des Fahrzeugbestands und Störungen der EV-Förderpolitik seit 2023.
