20 June 2026, 20:03

Schulleiterin lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmunterricht aus politischen Gründen ab

Schule lehnt Spende für Schwimmunterricht ab - Weil der Spender konservativ ist

Schulleiterin lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmunterricht aus politischen Gründen ab

Ein Schulleiter in Bremerhaven lehnte eine Spende von 150 Euro von Jan Timke für Schwimmunterricht ab – aus politischen Gründen. Timke, Mitbegründer der Protestgruppe Bürger in Wut, bot das Geld anschließend anderen gemeinnützigen Einrichtungen in der Stadt an.

Timke hatte zunächst erfahren, dass der Schule 150 Euro für den Schwimmunterricht fehlten, und erklärte sich bereit, die Kosten zu übernehmen. Die Schulleiterin gab das Geld jedoch umgehend zurück mit der Begründung, es sei bereits ein anderer Spender gefunden worden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Timke kritisierte die Entscheidung scharf und warf der Schulleiterin vor, persönliche politische Ansichten über die Bedürfnisse der Kinder zu stellen. Er warf ihr vor, Schulen zu politisieren, und forderte ein Ende solcher Praktiken. Zudem lud er lokale gemeinnützige Organisationen in Bremerhaven ein, sich bei ihm zu melden, falls sie die 150 Euro benötigten.

Timke hatte ursprünglich die Gruppe Bürger in Wut gegründet, die sich 2023 dem Bündnis Deutschland anschloss. Die Partei ist derzeit nur im Bremer Landtag vertreten – von insgesamt 16 Landesparlamenten in Deutschland.

Durch die Ablehnung der Schulleiterin blieben die 150 Euro ungenutzt für den Schwimmunterricht. Timkes Angebot steht weiterhin anderen Einrichtungen in Bremerhaven offen. Der Vorfall zeigt die anhaltenden Spannungen um politischen Einfluss im Bildungsbereich auf.

Quelle