24 April 2026, 16:10

Söder bringt Ilse Aigner als Bundespräsidentin 2027 ins Spiel – CDU überrascht

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten, der lautet "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Söder bringt Ilse Aigner als Bundespräsidentin 2027 ins Spiel – CDU überrascht

Markus Söder hat Ilse Aigner als mögliche Kandidatin für das Amt der nächsten Bundespräsidentin ins Spiel gebracht. Der Vorschlag des CSU-Chefs hat innerhalb der CDU Diskussionen ausgelöst – einige führende Vertreter zeigten sich überrascht von der Idee. Aigner, derzeit Präsidentin des bayerischen Landtags, ist damit Teil der laufenden Debatte darüber, wer Frank-Walter Steinmeier 2027 nachfolgen könnte.

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Söders Empfehlung kam für Teile der CDU-Führung unerwartet. Die Partei hatte nicht mit dem Vorstoß aus München gerechnet, der sich auf Aigner stützt, die zuvor bereits Bundeslandwirtschaftsministerin war. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, unterstützte die Idee umgehend und bezeichnete sie als integrative und bürgernahe Persönlichkeit.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Chefin der Konrad-Adenauer-Stiftung, hat bereits erste Gespräche über eine mögliche Kandidatur für das Präsidentenamt geführt. Unterdessen begrüßte der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor zwar die Aussicht auf eine Frau im Schloss Bellevue, betonte aber, dass mehrere starke Kandidaten in Betracht gezogen würden.

Innerhalb der CDU gilt auch Karin Prien, die Bundesfamilienministerin, als mögliche Anwärterin auf das Amt. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, signalisierte Offenheit für jeden geeigneten Vorschlag. CDU und CSU wollen ihre Personalempfehlung im Laufe des Sommers finalisieren.

Der Vorschlag, Aigner zu unterstützen, hat eine breitere Debatte über die künftige Besetzung des Präsidentenamts angestoßen. Beide Parteien werden nun die Kandidaten prüfen, bevor eine offizielle Entscheidung fällt. Das Ergebnis wird maßgeblich prägen, wer Deutschland ab 2027 auf höchster Ebene repräsentiert.

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