Solingens Future Campus: Wie aus einer Industriebrache ein lebendiger Innovationsort entsteht
Ella WagnerSolingens Future Campus: Wie aus einer Industriebrache ein lebendiger Innovationsort entsteht
Aus einer alten Industriebrache in Solingen entsteht ein lebendiger Wirtschafts- und Sozialstandort
Der Entwickler Volker Einbeck hat das ehemalige GEDORE-Werk erworben und verwandelt es in den Future Campus – ein Projekt, das Tradition mit moderner Innovation verbindet. Das Gelände soll Unternehmen fördern und gleichzeitig das industrielle Erbe der Region bewahren.
Der Future Campus wird die historischen Fabrikanlagen von GEDORE neu nutzen, darunter auch markante Gebäude wie das ehemalige Rathaus von Dorp. Die Bauten werden saniert und für neue Zwecke umgestaltet, wobei ihr ursprünglicher Charakter erhalten bleibt. Das Projekt bietet flexible Flächen – von Produktionshallen und Logistikzentren bis hin zu Büros und Veranstaltungsräumen.
Unternehmen, die sich hier ansiedeln, profitieren von maßgeschneiderten Lösungen für ihre Bedürfnisse, sei es bei Erweiterungen oder speziellen Betriebsanforderungen. Die Wirtschaftsförderung Solingen.Business unterstützt das Vorhaben, und bereits mehrere Firmen haben ihren Umzug dorthin zugesagt.
Doch der Campus soll mehr sein als ein reiner Arbeitsstandort: Geplant sind Seminarräume, Fitness- und Wellnessbereiche sowie Flächen für regionale Veranstaltungen. Einbeck, der eine persönliche Verbindung zum Gelände hat, beschreibt das Projekt als eine emotionale Rückkehr an einen Ort, der seine Karriere geprägt hat.
Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der wirtschaftliches Wachstum vorantreibt und zugleich die industrielle Vergangenheit Solingens würdigt. Durch die Verbindung moderner Infrastruktur mit historischem Charme könnte der Future Campus zum Vorbild für die Revitalisierung alter Industrieareale werden.
Der Future Campus bietet Unternehmen flexible, moderne Räumlichkeiten inmitten denkmalgeschützter Bausubstanz. Mit der Unterstützung lokaler Partner und einem Fokus auf gesellschaftliche Teilhabe entwickelt sich das Gelände zu einem zentralen Standort für Wirtschaft und soziales Leben. Das Projekt zeigt, wie industrielles Erbe für zukünftigen wirtschaftlichen und kulturellen Nutzen neu interpretiert werden kann.






