SPD-Prominenter Mehmed König verlässt die Partei nach acht Jahren Mitgliedschaft
Tim LangSPD-Politiker Mehmed König verlässt Partei - SPD-Prominenter Mehmed König verlässt die Partei nach acht Jahren Mitgliedschaft
Mehmed König, ein prominenter Politiker der SPD, hat die Partei nach acht Jahren Mitgliedschaft verlassen. Sein Austritt am 17. November 2025 folgt scharfer Kritik an der Haltung der Sozialdemokraten zu Palästina, Migration und dem Umgang mit der extremen Rechten. Der ehemalige Co-Vorsitzende von SPDqueer Berlin zieht nun einen Wechsel zur Linken in Betracht.
König kam 1993 als Kriegsflüchtling aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland. Im Laufe der Jahre stieg er in der SPD auf, saß im Landesvorstand Berlin und leitete gemeinsam die Arbeitsgruppe SPDqueer.
Sein Austritt ist ein weiterer Bruch innerhalb der SPD angesichts ideologischer Verschiebungen. Seine Kritik unterstreicht die Spannungen um Migrationspolitik, Außenbeziehungen und die Reaktion der Partei auf Extremismus. Die Linke könnte nun zur neuen politischen Heimat des ehemaligen SPD-Aktivisten werden.
