SPD setzt in Baden-Württemberg auf Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit
Greta SchneiderSüdwest-SPD fordert mobile Phone-Garantie und Schwimmabzeichen - SPD setzt in Baden-Württemberg auf Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit
Die SPD hat ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 vorgestellt. Die von Andreas Stoch geführte Partei, der mit überwältigenden 94,6 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten gewählt wurde, setzt auf traditionelle Schwerpunkte und den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Baden-Württemberg.
Im Mittelpunkt des Programms stehen Arbeitsplatzsicherheit, bezahlbarer Wohnraum und ein flächendeckender Zugang zu medizinischer Versorgung. Zudem hält die SPD an der Abschaffung der Kindergartengebühren fest und will das Schulsystem reformieren – dabei soll das Gymnasium erhalten bleiben, während parallel eine zweite Säule auf Basis einer gestärkten Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg aufgebaut wird.
Im digitalen Bereich schlägt die Partei die Gründung eines landeseigenen Infrastrukturunternehmens vor, das Mobilfunkmasten auf öffentlichem Grund in Baden-Württemberg errichtet und allen Anbietern zugänglich machen soll. Ziel ist eine lückenlose 4G-Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sowie der flächendeckende Ausbau des schnellen 5G-Netzes in Baden-Württemberg. Darüber hinaus plant die SPD ein landesfinanziertes Schwimmbadprogramm: Es sollen neue Becken gebaut und bestehende saniert werden, inklusive Lehrschwimmbecken, während gleichzeitig Lehrkräfte fortgebildet werden. Langfristig soll jedes Kind in Baden-Württemberg bis zum Ende der Grundschulzeit das Schwimmabzeichen erwerben.
Das von Andreas Stoch geprägte Wahlprogramm der SPD vereint klassische Themen mit moderner Infrastrukturpolitik in Baden-Württemberg. Die Partei will die Mobilfunkversorgung verbessern, in Schwimmbäder investieren und das Schulsystem reformieren – alles Maßnahmen, die die Lebensqualität der Menschen in Baden-Württemberg nachhaltig steigern sollen.
