SPD Thüringen fordert aktive Mitgestaltung beim Wahlprogramm – „Demokratie ist kein Pizzadienst“
Ella WagnerSchenk: "Demokratie ist kein Pizzalieferdienst" - SPD Thüringen fordert aktive Mitgestaltung beim Wahlprogramm – „Demokratie ist kein Pizzadienst“
Katharina Schenk, stellvertretende Vorsitzende der Thüringer SPD, hat Parteimitglieder aufgefordert, sich zu Wort zu melden, falls sie Lücken im Entwurf des Wahlprogramms erkennen. Diesen Appell richtete sie im Zuge der Diskussionen über die inhaltliche Ausrichtung des Papiers. Gleichzeitig lobte sie die Jungsozialist:innen (Jusos) für deren aktives Engagement bei der Ausgestaltung der politischen Vorschläge.
Schenk betonte, Demokratie lebe von Mitgestaltung und nicht von passiven Erwartungen. Mit einer deutlichen Aussage brachte sie es auf den Punkt: „Demokratie ist kein Pizzadienst. Und das gilt auch für diese Partei.“ Ihre Worte richteten sich an Mitglieder, die möglicherweise davon ausgingen, das Programm müsse einfach nur ihre Forderungen erfüllen – ohne eigenes Zutun.
Die Thüringer SPD steht nun vor einer Phase interner Debatten über ihr Wahlprogramm. Die Mitglieder wurden ausdrücklich dazu aufgefordert, Änderungen vorzuschlagen, sollten sie Schwächen erkennen. Schenkens Äußerungen deuten darauf hin, dass die Partei eine offene Diskussion mit zielgerichteter Politikgestaltung verbinden will, bevor es in die nächste Phase geht.
