Sternsinger aus fünf Bistümern bringen Segen und Protest gegen Kinderarbeit in die Staatskanzlei
Tim LangMinisterpräsident Schweitzer empfängt Sternsinger - Sternsinger aus fünf Bistümern bringen Segen und Protest gegen Kinderarbeit in die Staatskanzlei
Sternsinger aus fünf Bistümern in Rheinland-Pfalz besuchen Staatskanzlei
Diese Woche besuchten Kinder aus fünf Bistümern in Rheinland-Pfalz im Rahmen der Sternsinger-Aktion die Staatskanzlei. Bei der jährlichen Veranstaltung überbrachten die jungen Teilnehmer Segenswünsche und machten gleichzeitig auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam. Das diesjährige Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“ steht im Einklang mit neuen Landesrichtlinien für ethisch einwandfreie Baumaterialien.
Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) begrüßte die Kinder aus den Bistümern Speyer, Limburg, Trier, Mainz sowie der Pfarrei St. Peter/St. Emmeran in Mainz. Zu der Gruppe gehörten auch Vertreter unter der Führung der Bischöfe Peter Kohlgraf (Mainz), Karl-Heinz Wiesemann (Speyer), Stephan Ackermann (Trier), Georg Bätzing (Limburg) sowie des Kölner Erzbischofs.
Die jungen Sternsinger sprachen in der Staatskanzlei den traditionellen Segen „Christus mansionem benedicat“ und erhielten von Schweitzer Anerkennung für ihr Engagement für Gerechtigkeit. Ihre Aktion sei ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren Gesellschaft, betonte der Ministerpräsident. Der Besuch fällt mit den neuen Landesvorgaben für Baumaterialien zusammen: Künftig dürfen bei öffentlichen Bauvorhaben nur noch Produkte verwendet werden, die nachweislich ohne Kinderarbeit hergestellt wurden.
Die Sternsinger-Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen Kinderarbeit. Gleichzeitig stärken die aktualisierten Vergaberichtlinien Rheinland-Pfalz’ die ethischen Standards im öffentlichen Bauwesen. Beide Initiativen zielen darauf ab, durch politische Maßnahmen und gesellschaftliches Engagement nachhaltige Veränderungen zu bewirken.
