Thüringens erster Biathlon-Olympiasieg fällt auf Voigts Geburtstag
Ella WagnerVoigt zum Olympischen Bronze: "Nichts für schwache Nerven" - Thüringens erster Biathlon-Olympiasieg fällt auf Voigts Geburtstag
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat den Biathlon-Erfolg Deutschlands bei den Winterspielen 2022 in Peking gefeiert. Der Podestplatz bescherte der Region ihre erste olympische Medaille im Biathlon überhaupt. Voigt bezeichnete den Erfolg als historischen Moment für Thüringen und als persönlichen Höhepunkt – schließlich fiel er auf seinen 45. Geburtstag am 8. Februar.
Die deutsche Biathlon-Mannschaft holte in Beijing zwei Medaillen, beide durch das Frauenteam. Während die Männer das Podest verpassten, sicherte sich die Mixed-Staffel Bronze. Zwei der Athleten – Vanessa Voigt und Justus Strelow – haben enge Bezüge zu Thüringen.
Vanessa Voigt startet für den WSV Brotterode und trainiert in Oberhof, einem der wichtigsten Biathlon-Standorte der Region. Justus Strelow, ursprünglich aus Sachsen, lebt und trainiert mittlerweile in Thüringen. Ihr Einsatz half Deutschland, sich gegen mehrere dominierende Biathlon-Nationen durchzusetzen.
Voigt lobte die Mannschaft für ihre Widerstandsfähigkeit und ihr Können, mit denen sie sich gegen starke Konkurrenz durchsetzte. Die Medaille bezeichnete er als wundervolles Geburtstagsgeschenk und als Beweis für die harte Arbeit der Sportler.
Die Bronze-Medaille in der Mixed-Staffel ist Thüringens erste olympische Auszeichnung im Biathlon. Das Ergebnis unterstreicht die wachsende Bedeutung der Region im Wintersport. Mit zwei Athleten, die eng mit lokalen Trainingszentren verbunden sind, zeigt der Erfolg zudem, welche Rolle Thüringen bei der Förderung von Spitzen-Biathletinnen und -Biathleten spielt.
