Thüringens Polizei setzt 75 Diensthunde für Ermittlungen und Rettungseinsätze ein
Matteo WolfPolizeihunde in Thüringen häufiger im Einsatz - Thüringens Polizei setzt 75 Diensthunde für Ermittlungen und Rettungseinsätze ein
Thüringens Polizei setzt auf 75 Diensthunde für den täglichen Einsatz
Die Polizei in Thüringen verlässt sich auf 75 spezialisierte Diensthunde, die bei der täglichen Arbeit unverzichtbar sind. Die Tiere spielen eine zentrale Rolle in Ermittlungen – von der Fährtenarbeit bei der Suche nach Verdächtigen bis hin zur Sprengstofferkennung. Ihr Einsatzumfang hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen.
Die Hunde werden in verschiedenen Bereichen ausgebildet, darunter Drogenaufspürung, die Sicherung digitaler Beweismittel sowie Such- und Rettungseinsätze. Besonders gefragt waren 2025 die Spürhunde: Sie kamen bei 1.312 Einsätzen zum Einsatz – ein deutlicher Anstieg gegenüber 1.072 im Vorjahr.
Thüringen bildet seine Polizeihunde nicht selbst aus, sondern kauft sie meist von der Diensthundeführerschule Pretzsch in Sachsen-Anhalt an. Bevor sie sich spezialisieren, durchlaufen alle Hunde eine grundlegende Schutzausbildung. Die am häufigsten eingesetzten Rassen sind Deutscher Schäferhund, Belgischer Schäferhund (Malinois) und Holländischer Schäferhund.
Mit 58 ausgebildeten Hundeführern leisten die Tiere wertvolle Unterstützung bei der Aufklärung von Straftaten. Ihre Fähigkeiten führen immer wieder zu entscheidenden Ermittlungserfolgen und machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Polizeiarbeit in der Region.
Die Zahl der Einsätze mit Polizeihunden in Thüringen steigt weiter an. Allein 2025 trugen sie zur Aufklärung von über 1.300 Fällen bei und unterstrichen damit ihre Bedeutung für die operative Arbeit. Die Behörde setzt weiterhin auf den Ankauf hochqualifizierter Tiere, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.






