Rostock trennt sich in Cottbus: Wollitz bleibt Schreckgespenst - Torloses 0:0 im brisanten Ost-Derby zwischen Rostock und Cottbus
Ein angespanntes ostdeutsches Derby zwischen Hansa Rostock und dem FC Energie Cottbus endete mit einem torlosen 0:0-Unentschieden. In der Partie der 3. Liga gab es trotz der hohen Brisanz des Spiels nur wenige klare Torchancen. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort, da die Begegnung als risikoreich eingestuft worden war.
Das Spiel begann unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Die Fans wurden bereits bei der Ankunft getrennt, und den Auswärtsanhängern von Hansa Rostock wurde kein Alkohol ausgehändigt. Die Heimfans durften lediglich alkoholarme Radler trinken – eine Vorsichtsmaßnahme angesichts der emotional aufgeladenen Derby-Atmosphäre.
Hansa Rostock gelang es nicht, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Maximilian Krauß, der in der vergangenen Saison noch für Cottbus gespielt hatte, bevor er nach einer Sperre zu Rostock wechselte, verpasste die beste Chance seines Teams. Später verfehlte auch Christian Kinsombi in der zweiten Halbzeit eine entscheidende Gelegenheit. Die Frustration stieg, als Lukas Michelbrink mit einer zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen wurde und Rostock fortan in Unterzahl spielte.
Für den FC Energie Cottbus verlängerte das Ergebnis die ungeschlagene Serie von Trainer Claus-Dieter Wollitz gegen Hansa Rostock auf zwölf Spiele. Cottbus, das in den Vorjahren knapp den Aufstieg verpasst hatte, sicherte sich in dieser Saison nach dem Gewinn der Meisterschaft der 3. Liga den Platz in der 2. Bundesliga.
Das Remis verhinderte, dass Hansa Rostock auf den dritten Tabellenplatz vorrücken konnte. Cottbus hingegen beendete damit seine letzte Saison in der dritten Liga vor dem Aufstieg. Beide Mannschaften blicken nun auf ihre nächsten Aufgaben: Während Rostock in der Drittklassigkeit bleibt, bereitet sich Energie auf die neue Herausforderung in der 2. Bundesliga vor.
