10 April 2026, 12:07

"Twist" zeigt mutige Kunst aus Sachsen-Anhalt – und eine klare Botschaft an die Politik

Ein Raum mit verschiedenen Kunstwerken im Museum of Modern Art, darunter gerahmte Fotos auf Tischen, Texttafeln an den Wänden, Deckenleuchten und ein Teppichboden.

"Twist" zeigt mutige Kunst aus Sachsen-Anhalt – und eine klare Botschaft an die Politik

"Twist": Neue Ausstellung in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt eröffnet

In der Kunststiftung Sachsen-Anhalt hat die Ausstellung Twist ihre Pforten geöffnet. Gezeigt werden Werke von 25 Künstler:innen, die durch Stipendien gefördert wurden. Kulturminister Rainer Robra nahm an der Eröffnung teil und betonte die Bedeutung des Projekts für die kreative Zukunft der Region.

Die Schau vereint ein breites Spektrum künstlerischer Disziplinen: Von Malerei, Druckgrafik und Glasgestaltung über Textilkunst, Installationen und Multimedia-Projekte bis hin zu Keramik. Jedes Werk trägt einen bewussten Twist in sich – eine frische Interpretation von Tradition, ein experimenteller Umgang mit Technik oder eine neu gedachte Perspektive.

Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung, erklärte, die Ausstellung belege, wie Förderung künstlerisches Potenzial entfalte. Sie hob die Vielfalt der Ideen und die Energie hervor, die entsteht, wenn Schöpfer:innen Unterstützung erfahren.

Bei der Eröffnung bezeichnete Robra Twist als "Schnittstelle zwischen Erbe und Zukunft". Gleichzeitig warnte er vor wachsenden Risiken für die künstlerische Freiheit im heutigen gesellschaftlichen Klima. Der Minister positionierte sich klar gegen "nationalistisches Denken", das zunehmend die Kulturpolitik prägt. Er rief die Anwesenden auf, sich für den Schutz künstlerischer Ausdrucksformen einzusetzen und die kulturelle Landschaft Sachsen-Anhalts aktiv mitzugestalten.

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Die Ausstellung Twist präsentiert sich als Schaufenster der zeitgenössischen Kunstszene des Landes. Besucher:innen erhalten die Gelegenheit, sich mit mutigen neuen Werken und dem sich wandelnden kreativen Diskurs der Region auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wirft die Schau aktuelle Debatten über den Schutz künstlerischer Freiheit in der öffentlichen Politik auf.

Quelle