Ulrike Lorenz bleibt bis 2029 an der Spitze der Klassik Stiftung Weimar
Ella WagnerVertrag verlängert: Lorenz leitet Klassik Stiftung bis 2029 - Ulrike Lorenz bleibt bis 2029 an der Spitze der Klassik Stiftung Weimar
Ulrike Lorenz bleibt bis mindestens 2029 Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar. Diese Woche wurde die Verlängerung ihres Vertrages bestätigt, sodass sie ihre seit 2019 ausgeübte Position weiterführt. Die Stiftung verwaltet einige der bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands, darunter zwölf UNESCO-Welterbestätten.
Lorenz übernahm die Leitung der Stiftung im Jahr 2019. Unter ihrer Führung verantwortet die Organisation Museen, Schlösser, Parks und historische Denkmäler in Weimar. Ein zentrales Anliegen ist ihr die Modernisierung der Institution für das digitale Zeitalter.
Eines ihrer wichtigsten Projekte betrifft Goethes Wohnhaus. Sie plant, es in ein lebendiges "Ideenlabor" zu verwandeln, das ein breiteres europäisches Publikum ansprechen soll. Im Mittelpunkt steht die Vision, den Ort dynamischer und zugänglicher zu gestalten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Weimarer Stadtschloss. Lorenz beabsichtigt, einen Teil des Gebäudes der Zivilgesellschaft zurückzugeben und dort einen öffentlichen Raum für die Gemeinschaft zu schaffen. Zwar sind konkrete digitale Initiativen noch nicht detailliert bekannt, doch ihre Pläne deuten auf eine Entwicklung hin zu mehr Offenheit und Teilhabe.
Die verlängerte Amtszeit gibt Lorenz bis zum 30. November 2029 Zeit, ihre Vision umzusetzen. Ihr Fokus auf digitale Fortschritte, Goethes Wohnhaus und das Stadtschloss wird die Ausrichtung der Stiftung in den kommenden Jahren prägen. Die Veränderungen zielen darauf ab, das kulturelle Erbe Weimars interaktiver und für moderne Zielgruppen relevanter zu gestalten.
