Union Berlins Stars zwischen Länderspiel-Einsatz und verletzungsbedingtem Trainingsausfall
Matteo WolfUnion Berlins Stars zwischen Länderspiel-Einsatz und verletzungsbedingtem Trainingsausfall
Union Berlins Profis verteilen sich auf Länderspieleinsätze – Trainingsbetrieb mit kleinerer Mannschaft
Mit Beginn der Länderspielpause im März brechen die Spieler von Union Berlin zu ihren Nationalmannschaften auf. Erstmals seit drei Monaten wurden wieder Akteure des Bundesligisten für die A-Nationalteams nominiert. Gleichzeitig nahm der Klub diese Woche den Trainingsbetrieb mit einer dezimierten Mannschaft wieder auf – bedingt durch Verletzungen und Abwesenheiten.
Dänemark berief Torhüter Frederik Rønnow für die anstehenden WM-Playoffs in den Kader. Seine Nominierung beendet eine dreimonatige Phase ohne Berufungen von Union-Spielern in A-Nationalteams. Zuletzt war im Dezember 2025 kein Akteur des Clubs in einem Senioren-Kader vertreten gewesen.
Mittelfeldspieler András Schäfer stößt zur ungarischen Nationalmannschaft dazu und bestreitet zwei Testspiele. Verteidiger Rani Khedira erhielt erstmals eine Einladung für die tunesische Auswahl. Derrick Köhn trifft unterdessen mit Ghana am Montag in Stuttgart auf Deutschland.
Auch junge Talente des Vereins machen international auf sich aufmerksam: Tom Rothe und Aljoscha Kemlein wurden für die deutsche U21 berufen, während Livan Burcu die türkische U21 verstärkt. Dmytro Bogdanov gehört zum Kader der ukrainischen U19.
In Berlin selbst fällt Torwart Matheo Raab weiterhin mit einem Handbruch aus. Kapitän Christopher Trimmel hält sich derweil in Österreich auf, um seine Trainerscheine zu erwerben. Mit mehreren Spielern im Länderspieleinsatz oder verletzt begann Union Berlin die Woche mit einer überschaubaren Trainingsgruppe.
Insgesamt vertreten Unioner in dieser Länderspielpause sieben verschiedene Nationen auf unterschiedlichen Ebenen. Rønnows Rückkehr in den dänischen Kader beendet die dreimonatige Durststrecke ohne A-Nationalteam-Nominierungen. Der Trainingsbetrieb läuft unterdessen mit einer reduzierten Mannschaft weiter, während Verletzungen und Weiterbildungen weitere Spieler binden.






