14 March 2026, 22:06

Union und AfD liegen im Sonntagstrend erstmals gleichauf bei 25 Prozent

Eine Deutschlandkarte mit Bundesländern in rot und blau, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigt, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt nun auf Augenhöhe mit der AfD - Union und AfD liegen im Sonntagstrend erstmals gleichauf bei 25 Prozent

Ein neues Sonntagstrend-Umfrageergebnis zeigt, dass die politische Landschaft in Deutschland weiterhin hart umkämpft bleibt. Die konservativ-bürgerliche Unionsparteien und die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) liegen nun mit jeweils 25 Prozent gleichauf. Die Erhebung, die vom Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführt wurde, spiegelt die sich wandelnden Wählerpräferenzen vor möglichen Neuwahlen wider.

Die Umfrage, die zwischen dem 9. und 13. März unter 1.201 Befragten durchgeführt wurde, weist eine Fehlerquote von plus/minus 2,9 Prozentpunkten auf. Die Union verlor im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt, während die AfD stabil bei 25 Prozent blieb. Weitere Daten zur Entwicklung der AfD im Jahr 2024 wurden nicht veröffentlicht.

Die sozialdemokratische SPD kommt auf 15 Prozent. Die Grünen verzeichneten einen leichten Anstieg und kletterten um einen Punkt auf 12 Prozent. Die Linke blieb unverändert bei 11 Prozent.

Auch kleinere Parteien sind in den Ergebnissen vertreten: Sowohl das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als auch die Freien Demokraten (FDP) liegen bei jeweils 3 Prozent.

Mit diesen Werten käme eine sogenannte Kenia-Koalition – bestehend aus Union, SPD und Grünen – auf 52 Prozent der Stimmen. Dieses Bündnis erscheint auf Basis der aktuellen Umfragewerte als die realistischste Option für eine Regierungsbildung.

Die jüngsten Zahlen unterstreichen die Zersplitterung der politischen Landschaft, wobei Union und AfD Kopf an Kopf liegen. Eine mögliche Kenia-Koalition bleibt zwar die aussichtsreichste Regierungsvariante, doch könnten kleinere Parteien das Endergebnis noch beeinflussen. Angesichts der Fehlerquote der Umfrage sind vor einer Wahl noch Verschiebungen in der Wählergunst möglich.

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