22 December 2025, 12:14

Vatikan neu festlegt Diözesangrenze

Eine Kirche ist prominent in der Bildmitte positioniert.

Vatikan neu festlegt Diözesangrenze - Vatikan neu festlegt Diözesangrenze

Vatikan ändert Diözesangrenzen

Vatikan passt Grenzen zweier bayerischer Bistümer an

Vatikan korrigiert Bistumsgrenzen in Bayern

  1. Dezember 2025, 10:33 Uhr

Der Vatikan hat eine kleine, aber bemerkenswerte Änderung der Grenzen zweier deutscher Bistümer genehmigt. Ab dem 1. Januar 2026 wechseln 13 Pfarrgemeinden vom Erzbistum Bamberg zum Bistum Eichstätt, während eine Gemeinde in die entgegengesetzte Richtung übergeht. Die Anpassung erfolgt auf Basis eines Dekrets des Heiligen Stuhls, das im Dezember 2025 erlassen wurde.

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Das unter dem Titel „Cum religio catholica“ veröffentlichte Dekret wurde am 21. Dezember 2025 unterzeichnet. Es ordnet offiziell die Umgliederung mehrerer Gemeinden im Raum Ansbach von Bamberg nach Eichstätt an. Gleichzeitig wird die Pfarrei St. Gabriel im Süden Nürnbergs vom Bistum Eichstätt an das Erzbistum Bamberg übergeben.

Kirchenvertreter bezeichneten die Neugliederung als ausgewogenen Austausch, der sowohl die Verteilung der Kirchensteuer als auch die bestehenden seelsorgerischen Strukturen berücksichtige. Betroffen sind lediglich wenige hundert Katholiken: 340 in Nürnberg und 411 im Raum Ansbach. Trotz des verwaltungstechnischen Wechsels wird sich für die Gläubigen im Alltag kaum etwas ändern – die neue Grenze formalisiert im Wesentlichen die bereits gelebte Praxis der Gemeinden.

Die angepassten Bistumsgrenzen treten am 1. Januar 2026 in Kraft. Das vatikanische Dekret sorgt für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen zwischen Bamberg und Eichstätt. Für die 751 betroffenen Katholiken jedoch bleibt der Eingriff in ihr Gemeindeleben minimal.