VfB steht vor dem Aus in der Europa League - Undav-Tor reicht nicht - VfB Stuttgart steht nach 1:2 gegen Porto vor Europa-League-Aus
VfB Stuttgart erleidet schwere 2:1-Heimniederlage gegen den FC Porto
Im Hinspiel des Achtelfinals der Europa League hat der VfB Stuttgart vor eigenem Publikum eine herbe 1:2-Niederlage gegen den FC Porto kassiert. Die Stuttgarter stehen nun im Rückspiel vor einer schwierigen Aufgabe, wenn sie erstmals seit fast 30 Jahren wieder das Viertelfinale erreichen wollen. Portos starke Leistung ließ den deutschen Vertretern kaum Spielraum für Fehler in der kommenden Woche.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte vor dem Spiel gewarnt, dass selbst kleine defensive Patzer hart bestraft werden würden. Seine Worte bewahrheiteten sich, als Porto in der ersten Halbzeit mit zwei schnellen Treffern die Heimfans zum Schweigen brachte.
Stuttgart gelang kurz vor der Pause noch der Anschlusstreffer: Deniz Undav traf in der 40. Minute zum 1:2 – sein sechstes Tor in ebenso vielen Spielen. Der Treffer gibt der Mannschaft eine schmale Hoffnung für das Rückspiel, doch das 1:2 bedeutet, dass sie in Porto gewinnen müssen, um weiterzukommen.
Die Gäste aus Porto gehen gestärkt in die Revanche. In der portugiesischen Primeira Liga führen sie mit 66 Punkten aus 25 Spielen (21 Siege, nur eine Niederlage). Das jüngste 2:2 gegen Benfica am 8. März folgte auf ein 0:0 im direkten Duell am achten Spieltag – ein Beweis für ihre Widerstandsfähigkeit selbst gegen starke Konkurrenten.
Das Rückspiel wird über Stuttgarts Schicksal im Wettbewerb entscheiden. Ein Sieg in Porto ist zwingend nötig, um erstmals seit 1998 wieder das Viertelfinale der Europa League zu erreichen. Angesichts von Portos dominanter Ligaform und defensiver Stabilität wird die Aufgabe für die Schwaben noch größer.