07 June 2026, 14:04

Weilar diskutiert kontroverse Pläne für neues Windenergiegebiet W 14

Über 200 Bürger informieren sich über das Windvorranggebiet W14 auf dem Salzunger Berg

Weilar diskutiert kontroverse Pläne für neues Windenergiegebiet W 14

Über 200 Anwohner versammelten sich in Weilar, um Pläne für eine neue Windenergiezone zu diskutieren

Am 3. Juni kamen in Weilar mehr als 200 Bürger zusammen, um über die Pläne für ein neues Windenergiegebiet zu sprechen. Im Mittelpunkt stand das vorgesehene Vorranggebiet W 14, das Teil eines umfassenderen regionalen Vorhabens zur Ausweitung von Standorten für Windkraftanlagen ist. Lokale Vertreter und Aktivisten gingen auf Bedenken hinsichtlich der Umwelt- und Gemeinschaftsauswirkungen ein.

Die Veranstaltung begann mit einem Protestspruch der Bürgerinitiative Stadtlengsfeld für Waldschutz: „Über den Wipfeln klingt – keine Windräder im Wald!“. Rita Langer, Sprecherin der Gruppe, die sich gegen W 14 engagiert, begrüßte die Teilnehmer gemeinsam mit Dermbachs Bürgermeister Thomas Hugk und Udo Schilling, dem stellvertretenden Landrat des Wartburgkreises.

Langer betonte, dass es bei dem Treffen um Aufklärung und nicht um die Mobilisierung von Widerstand gehe. Sie erläuterte die Details des geplanten Gebiets, beantwortete Fragen und unterstützte die Anwohner dabei, formelle Einwände einzureichen. Zu den geäußerten Sorgen zählten Landschaftsveränderungen, Schattenwurf, Infraschall, Bodenversiegelung sowie Gefahren für geschützte Arten und Wälder.

Die Regionalplanungsbehörde Südwestthüringen erarbeitet derzeit einen Teilflächennutzungsplan Windenergie, der 40 neue Vorranggebiete auf einer Fläche von 7.483 Hektar ausweist. Weilars Bürgermeister Harald Fey lobte die hohe Beteiligung und dankte den Teilnehmern für ihr Engagement. Die Bürgerinitiative rief die Kommunalvertretungen auf, bis zum Stichtag schriftliche Stellungnahmen an die Stadt Suhl zu übermitteln.

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Eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung zu W 14 findet am 15. Juni um 18 Uhr im Schloss Saal in Dermbach statt. Einwände gegen den Plan können bis zum 14. Juli 2026 eingereicht werden.

Das Treffen zeigte die Sorgen der Bevölkerung in Bezug auf das Windenergiegebiet W 14 auf. Die Anwohner haben nun bis Mitte Juli 2026 Zeit, ihre Bedenken vorzubringen. Eine weitere Diskussion in Dermbach bietet zusätzliche Möglichkeiten zur Mitwirkung.

Quelle