17 March 2026, 14:07

Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – jedes Spiel zählt jetzt

Eine Gruppe von Fußballspielern in Uniformen feiert auf einem Feld mit einem "Ligue 1"-Schild im Hintergrund.

Werder's Abwärtsspirale hat Konsequenzen - Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – jedes Spiel zählt jetzt

Werder Bremens Kampf gegen den Abstieg hat nach einer wechselhaften Serie von Ergebnissen eine neue Wendung genommen. Der Verein liegt mit 25 Punkten aus 26 Spielen auf Platz 15 der Bundesliga – nur ein Zähler vor dem Relegationsplatz. Eine jüngste Aufwärtstendenz unter dem neuen Trainer Daniel Thioune gab Hoffnung, doch eine aktuelle Niederlage wirft nun wieder Fragen auf.

Die Saison begann desaströs: Eine 13 Spiele andauernde sieglose Serie ließ Bremen tief in der Krise versinken. Bis zum 24. Spieltag standen lediglich sechs Siege, 29 Tore und 47 Gegentreffer zu Buche – die schlechteste Defensive aller Teams außerhalb der letzten beiden Plätze. Cheftrainer Horst Steffen war bereits früher im Verlauf der Saison entlassen worden, und auch sein Nachfolger Thioune startete mit drei Niederlagen in Folge holprig.

Ein Umschwung gelang mit zwei Siegen in Folge, darunter ein 2:0 gegen Heidenheim – der erste Erfolg nach 13 versuchten Spielen. Dieser kurze Aufschwung katapultierte die Bremer von Platz 16 auf 15, knapp über die Abstiegszone. Doch die 0:2-Niederlage gegen Mainz am vergangenen Wochenende warf sie erneut zurück.

Verletzungen haben die Mannschaft zusätzlich belastet, etwa das langwierige Fehlen von Schlüsselspielern wie Jovan Milošević. Dennoch zeigten jüngste Leistungen Ansätze von Fortschritt: Talente wie Mick Schmetgens und Salim Musah debütierten, und ein aggressiveres Pressing brachte bessere Ergebnisse gegen direkte Konkurrenten.

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Abseits des Platzes wächst der Druck. Der für die Kaderplanung zuständige Johannes Jahns wird den Verein nach Saisonende aufgrund der schwachen Leistungen verlassen. Auch Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer stehen zunehmend in der Kritik – ihre Zukunft ist ungewiss.

Mit noch acht ausstehenden Spielen steht für Bremen am kommenden Samstag das entscheidende Duell gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg an. Ein Sieg könnte die Nervosität lindern, ein weiterer Fehltritt sie jedoch zurück in den Abstiegsstrudel ziehen.

Bremens Klassenerhalt hängt nun von den letzten Partien ab, beginnend mit dem brisanten Spiel gegen Wolfsburg. Die Krise hat bereits personelle Konsequenzen nach sich gezogen, weitere Veränderungen im Sommer sind wahrscheinlich. Jetzt zählt jeder Punkt – ob der Verein in der Bundesliga bleibt oder eine weitere Saison in der Zweiten Liga vor sich hat.

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