Werder-Trainer Steffen verteidigt Kampfgeist nach bitterer Nordderby-Niederlage
Tim LangZu wenig Biss? Werder-Trainer verteidigt seine Spieler - Werder-Trainer Steffen verteidigt Kampfgeist nach bitterer Nordderby-Niederlage
Zu wenig Biss? Werder-Trainer verteidigt seine Spieler
Zu wenig Biss? Werder-Trainer verteidigt seine Spieler
- Dezember 2025, 04:49 Uhr
Werder Bremen hat im hitzigen Nordderby gegen den Hamburger SV mit 2:3 knapp verloren. Der spät gefallene Siegtreffer besiegelte die Niederlage, was bei den Bremer Spielern sichtbare Frustration auslöste. Trotz der Niederlage stellte sich Cheftrainer Horst Steffen hinter den Kampfgeist und die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft.
Das Spiel fand in der Bundesliga-Saison 2025/2026 statt, in der beide Teams mit großer Intensität aufeinandertrafen. Die Statistik sprach für den unermüdlichen Druck des HSV: 105 Zweikämpfe standen 72 von Werder Bremen gegenüber – die körperbetonte Spielweise prägte die Partie von Anfang an.
Justin Njinmah, in Hamburg geborener Werder-Profi, reagierte nach dem Schlusspfiff wütend. Seine Worte – „Das reißt mir das Herz raus, ich bin stinksauer“ – spiegelten die Enttäuschung des Teams wider. Das späte Tor entschied die Partie zugunsten des HSV.
Steffen, dessen Vertragsverlängerung noch nicht fixiert ist, verteidigte die Leistung seiner Spieler. Sie hätten bis zum Schluss gekämpft und dem Gegner den Sieg keineswegs kampflos überlassen, betonte er. Beide Mannschaften hätten bis zur letzten Minute um den Sieg gerungen.
Mit dieser Niederlage bleibt Werder Bremen im Nordderby ohne Punkte. Steffens Zukunft beim Verein bleibt ungewiss, auch wenn er das Team weiterhin führt. Spielstatistiken und Spielerreaktionen unterstreichen die Brisanz eines Duells, das bis zur letzten Sekunde offen blieb.
