18 June 2026, 12:05

Wildbergers Ministerium nutzt heimlich KI-Chatbots – trotz offizieller Dementis

KI in der Politik

Wildbergers Ministerium nutzt heimlich KI-Chatbots – trotz offizieller Dementis

Das Ministerium von Karsten Wildberger hat in einer aktuellen Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz bestritten, KI-Chatbots für amtliche Aufgaben genutzt zu haben. Die Ablehnung bezieht sich auf den Zeitraum vom 6. Mai bis zum 31. Dezember 2025. Der Minister selbst räumte jedoch ein, KI-Werkzeuge für private Zwecke zu verwenden – darunter auch die Erstellung von Reden.

In einem Interview im Dezember behauptete Wildberger, er setze KI-Chatbots ausschließlich privat ein, nicht jedoch für Regierungsaufgaben. Dennoch wurden einige seiner offiziellen Texte mit KI-Unterstützung erarbeitet. Dies wirft Fragen nach der Trennschärfe zwischen privater und dienstlicher Nutzung auf, da die Grenze in der Praxis schwer zu ziehen scheint.

KI-generierte Inhalte leiden häufig unter mangelnder Tiefe, stützen sich auf Klischees und vage Aussagen. Zudem können solche Systeme falsche Informationen produzieren – ein Problem, das als „Halluzinationen“ bekannt ist. Auch Verzerrungen in den Trainingsdaten können dazu führen, dass KI bestehende Vorurteile widerspiegelt und verstärkt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Selbst die private Nutzung von KI kann subtil beeinflussen, wie Menschen denken und Überzeugungen bilden. Langfristig könnte dies zu einer unkritischen Übernahme computergenerierter Antworten führen. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Technologie bleibt die Haltung des Ministeriums zum Einsatz von KI weiter Gegenstand der Prüfung.

Quelle