Wildunfälle in Nordhausen: Warum glatte Straßen jetzt besonders gefährlich sind
Greta SchneiderPolizei warnt vor tödlicher Kombination auf den Straßen - Wildunfälle in Nordhausen: Warum glatte Straßen jetzt besonders gefährlich sind
Polizei Nordhausen warnt vor zunehmenden Wildunfällen auf glatten Straßen
Die Polizei in Nordhausen hat vor einer steigenden Zahl von Wildunfällen auf vereisten Straßen gewarnt. In jüngster Zeit kam es im Landkreis Unstrut-Hainich und in Nordhausen zu Zusammenstößen mit Rehen und anderen Tieren. Die Behörden raten Autofahrern, in den Wintermonaten besonders vorsichtig zu sein, da Wildtiere in dieser Zeit aktiver sind.
In der gesamten Region wurden mehrere Kollisionen mit Wildtieren gemeldet, wobei Rehe am häufigsten betroffen waren. Trotz dieser Vorfälle gab es keine Verletzungen bei Fahrern oder Insassen.
Der ADAC empfiehlt Autofahrern, besonders in Waldgebieten und auf Straßen mit Wildwechsel-Schildern wachsam zu bleiben. Fahrer sollten ihre Geschwindigkeit reduzieren und nach Tieren Ausschau halten – vor allem in der Dämmerung, wenn diese vermehrt in der Nähe von Straßen nach Futter suchen. Wird ein Tier gesichtet, sollte man sofort langsamer fahren und das Fernlicht ausschalten, um es nicht zu erschrecken. Taucht ein Tier plötzlich auf der Fahrbahn auf, rät der ADAC, zu hupen, kräftig zu bremsen und Ausweichmanöver zu vermeiden. Schnelles Ausweichen kann auf glatten Straßen zu gefährlichen Situationen führen, etwa zum Kontrollverlust über das Fahrzeug.
Die Warnungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass winterliche Bedingungen Wildtiere näher an Straßen treiben, um Nahrung zu finden. Polizei und ADAC betonen, wie wichtig umsichtiges Fahren in dieser Zeit ist. Durch die Beachtung dieser Hinweise können Autofahrer dazu beitragen, das Risiko von Wildunfällen zu verringern.
