14 April 2026, 20:06

Zeitumstellung 2026: Was Arbeitnehmer und Chefs jetzt beachten müssen

Altmodische Uhr mit Holzunterteil, Metallrad und Papier-Zeitschalt-Anschluss auf schwarzem Hintergrund.

Zeitumstellung 2026: Was Arbeitnehmer und Chefs jetzt beachten müssen

Die nächsten Zeitumstellungen im Vereinigten Königreich bringen sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer Anpassungen mit sich. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 wurden die Uhren um eine Stunde vorgestellt – von 1:59 Uhr sprang die Zeit direkt auf 3:00 Uhr. Die nächste Umstellung folgt in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026, wenn die Uhren wieder zurückgestellt werden. Diese Änderungen können Auswirkungen auf Arbeitszeiten, Löhne und Schichtpläne haben.

Bei der Umstellung auf die Sommerzeit im Frühjahr dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht einfach zu einer zusätzlichen Arbeitsstunde verpflichten, es sei denn, dies wurde vorher vereinbart. Stundenlohnempfänger könnten eine kürzere Gehaltsabrechnung erhalten, sofern ihre Verträge die ausgefallene Zeit nicht abdecken. Festangestellte mit Gehaltsvereinbarung sind von solchen Kürzungen hingegen nicht betroffen.

Im Herbst, wenn die Uhren zurückgestellt werden, sieht die Situation anders aus. Arbeitgeber haben oft triftige Gründe, den Betrieb reibungslos aufrechtzuerhalten. Endet eine Schicht offiziell zu einer bestimmten Uhrzeit, müssen Arbeitnehmer unter Umständen die volle Stunde bleiben. Ob Überstunden in dieser Phase vergütet werden, in ein Zeitkonto fließen oder im Bruttogehalt enthalten sind, hängt von den individuellen Verträgen ab.

Ohne vorherige Absprache dürfen Arbeitgeber Überstunden in der Regel nur anordnen, wenn diese entsprechend entlohnt werden. Tarifverträge oder betriebliche Regelungen können zudem spezifische Vorgaben für den Umgang mit der zusätzlichen Stunde festlegen.

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Die Auswirkungen der Zeitumstellung variieren je nach Beschäftigungsart und Vertragsbedingungen. Festangestellte mit Gehaltsvereinbarung spüren keine Veränderungen beim Lohn, während Stundenlohnkräfte Anpassungen benötigen könnten. Arbeitgeber müssen sich bei der Forderung nach Mehrarbeit während der Herbstumstellung an bestehende Vereinbarungen halten. Klare Richtlinien helfen, Streitigkeiten über Arbeitszeiten und Bezahlung zu vermeiden.

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