18 March 2026, 18:07

15-Jähriger flieht mit 100 km/h: Rasante Verfolgungsjagd durch Nienburg endet vor Gericht

Ein junger Junge in Helm und Handschuhen fährt auf einem Roller eine Treppe auf dem Gehweg hinunter, mit Autos, Menschen, Bäumen, Pfählen, Brettern, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

15-Jähriger flieht mit Roller bei 100 km/h vor der Polizei - 15-Jähriger flieht mit 100 km/h: Rasante Verfolgungsjagd durch Nienburg endet vor Gericht

15-Jähriger Rollerfahrer führt Polizei auf gefährliche Verfolgungsjagd durch Nienburg (Weser)

Am 17. März 2026 hat ein 15-jähriger Rollerfahrer die Polizei in Nienburg (Weser) auf eine lebensgefährliche Hochgeschwindigkeitsverfolgung geführt. Beamte dokumentierten den Vorfall mit Dashcam-Aufnahmen, Zeugenaussagen und Ermittlungen vor Ort. Nun drohen dem Jugendlichen strafrechtliche Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Führerschein.

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Die Verfolgung begann, als die Polizei den Teenager mit einem Sozius auf seinem Roller bei Raserei durch die Stadt beobachtete. Trotz mehrfacher Haltesignale beschleunigte er auf 80 bis 100 km/h, missachtete rote Ampeln und schlängelte sich durch den Verkehr. Bei einer leichten Kollision mit einem Streifenwagen entstand ein geringer Sachschaden, doch der Jugendliche flüchtete weiter.

Augenzeugen sahen den Fahrer später, wie er den Roller überstürzt abstellte und zu Fuß floh. Die Beamten konnten ihn bis zu seiner Wohnung verfolgen und nahmen ihn dort fest. Auch der Mitfahrer wurde vorläufig festgenommen – ihm wird Beihilfe vorgeworfen. Sowohl der Roller als auch die vorläufigen Fahrpapiere des Jugendlichen wurden beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft hat nun ein formelles Verfahren gegen den 15-Jährigen wegen Verkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Gegen den Mitfahrer wird wegen Mittäterschaft ermittelt.

Der Fall geht nun an die Staatsanwaltschaft, die bereits Anklage gegen den Jugendlichen erhoben hat. Sein Roller bleibt beschlagnahmt, und ihm wurden die Fahrberechtigungen entzogen. Die Polizei bestätigte, dass es keine schweren Verletzungen gab, der Streifenwagen jedoch leicht beschädigt wurde.

Quelle