EWG-ETF verliert an Schwung: Kann Deutschlands Börsenindex wieder durchstarten?

EWG-ETF verliert an Schwung: Kann Deutschlands Börsenindex wieder durchstarten?
Der iShares MSCI Germany ETF (EWG) verzeichnete seit Anfang 2025 eine Rendite von 17 %, doch in den letzten Monaten ist sein Wachstum ins Stocken geraten. Während die US-amerikanischen und globalen Märkte weiter stiegen, konnte der EWG seit Juli keine neuen Höchststände erreichen. Angesichts sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stellen Analysten nun infrage, ob der Fonds wieder an Dynamik gewinnen kann.
Der EWG verwaltet derzeit ein Vermögen von 1,8 Milliarden US-Dollar und erhebt eine jährliche Gebühr von 0,50 %. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14,5 und einer prognostizierten langfristigen Gewinnwachstumsrate von 8,7 % liegt sein KGV-Wachstums-Verhältnis (PEG) bei 1,67. Zudem bietet der Fonds eine Dividendenrendite von 1,59 % auf Basis der letzten zwölf Monate.
Ein zentraler Treiber für die diesjährigen Gewinne des EWG war die Stärke des Euro, die die Renditen für US-Anleger steigerte. Europa – angeführt von Deutschland – überflügelte zu Beginn des Jahres 2025 sogar den US-Aktienmarkt. Seit dem Sommer hinkt der EWG jedoch dem S&P-500-ETF (SPY) hinterher und hat an relativer Dynamik eingebüßt. Sorgen bereiten weiterhin Deutschlands wirtschaftliche Verflechtungen mit China: Eine nachlassende Nachfrage aus Peking könnte die Industrieaufträge belasten. Zudem könnten mögliche Zinserhöhungen im Jahr 2025 die Bankgewinne unter Druck setzen, falls das Wachstum nachlässt. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass der EWG derzeit mit einer « Halten »-Empfehlung bewertet wird – eine Abwägung zwischen seiner fairen Bewertung einerseits und schwachen technischen Signalen sowie neutralen saisonalen Mustern andererseits. Die drei größten Positionen des Fonds machen fast ein Drittel des Portfolios aus, doch ihre genaue Zusammensetzung wurde in jüngsten Berichten nicht offenlegt.
Trotz der allgemeinen Markterholung stagniert die Performance des EWG, was Anleger verhalten agieren lässt. Die weitere Entwicklung des Fonds hängt davon ab, ob Deutschland die wirtschaftlichen Risiken meistern kann – darunter Chinas Instabilität und steigende Kreditkosten. Aktuell bleibt die Bewertung zwar attraktiv, doch von einer Trendwende ist noch nichts zu spüren.

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