Thüringens Landwirte stöhnen unter EU-Bürokratie – doch das Land kämpft zurück

Bürokratieabbau in der Landwirtschaft: Staat erreicht Grenzen - Thüringens Landwirte stöhnen unter EU-Bürokratie – doch das Land kämpft zurück
Landwirte in Thüringen sehen sich mit wachsendem bürokratischem Druck konfrontiert – die jährlichen Kosten für Verwaltung belaufen sich auf etwa 18 Millionen Euro. Die Landesregierung drängt auf Änderungen, stößt dabei jedoch auf enge Grenzen durch Vorgaben aus Berlin und Brüssel.
In Thüringen gibt es rund 3.500 landwirtschaftliche Betriebe, die etwa 20.000 Menschen beschäftigen. Viele kämpfen mit dem Papierkram, doch die Spielräume des Landes, die Regeln zu vereinfachen, sind begrenzt. Denn die meisten Agrarvorschriften stammen von Bund oder EU – Thüringen hat kaum direkten Einfluss.
Eine geplante Erleichterung sieht vor, Genehmigungen für den Bau mobiler Geflügelställe abzuschaffen. Zudem darf – aber muss nicht – das Flächennachweisverfahren für die Erfassung von Betriebsdaten genutzt werden. Solche Schritte sollen die Bürokratie abbauen, doch die größeren Hürden bleiben bestehen. Thüringen positioniert sich klar gegen die EU-Bodenüberwachungsverordnung: Die Landesregierung argumentiert, Deutschland verfüge bereits über eigene Bodenmonitoring-Programme, weshalb die neue EU-Regelung überflüssig sei. Um weitere Entlastungen zu erreichen, bringt sich das Land über den Bundesrat und die Agrarministerkonferenz in die Diskussionen ein.
Trotz aller Bemühungen Thüringens bleiben die bürokratischen Lasten für die Landwirte hoch. Der Widerstand gegen die EU-Bodenrichtlinien und die Versuche, auf die Politik einzuwirken, könnten künftige Entscheidungen prägen. Doch fürs Erste liegen viele zentrale Stellschrauben nicht in der Hand des Freistaats.

Silvester-Krawalle in Meuselwitz: Teenager löst Feuerwerksunfall auf *street one* aus – dann eskaliert die Gewalt
Was als Silvesterfeier begann, endete in Chaos: Ein Jugendlicher entfacht mit Feuerwerk einen Brand – dann greift er mit Reizgas an. Die Details zum eskalierenden Vorfall in Meuselwitz.

Altersarmut erreicht 2024 traurigen Rekord: 3,7 Millionen Rentner betroffen
Die Rentnerkrise spitzt sich zu: Immer mehr Senioren rutschen in die Armut ab. Warum Frauen besonders hart getroffen werden – und was die Politik verschläft.

Hamburgs Neujahrsempfang: Tradition verbindet Bürger und Politik im Rathaus
Historische Kostüme, Grußworte der Bürgermeister und das Polizeiorchester: Hamburgs Neujahrsempfang bleibt ein lebendiges Stück Stadtkultur. Wer darf mitfeiern – und warum ist er so besonders?

Auffahrunfall auf der B 247: Hyundai kollidiert mit Volkswagen bei Schwabhausen
Plötzliche Bremsung, dann der Crash: Ein Hyundai rammt einen VW auf der B 247. Warum die Rettungskräfte stundenlang im Einsatz waren.

Deutschlands Fernmeldetürme kämpfen um ihr Überleben – und viele müssen schließen
Sie waren einst Symbole des Fortschritts – doch ohne Geld drohen Deutschlands Fernmeldetürme zu verfallen. Während einige Städte wie Hamburg Hoffnung machen, kämpfen Frankfurt und Köln um Rettung.

Sharon Nooitmeer verlässt Thüringer HC und wechselt nach Frankreich
Titelträgerin, aber unzufrieden: Warum die niederländische Handballerin mitten in der Saison den Thüringer HC verlässt. Ihr neues Ziel? Die französische Spitzenliga.

Netflix korrigiert peinlichen *Stranger-Things*-Fehler mit Under-Armour-Logo
Ein winziges Logo sorgte für großen Ärger. Warum Netflix jetzt heimlich eine Szene aus *Stranger Things* nachbessern musste – und was Fans darüber denken.

Thüringens Landwirte stöhnen unter EU-Bürokratie – doch das Land kämpft zurück
18 Millionen Euro jährlich für Papierkram: Thüringens Landwirte kämpfen gegen überbordende Bürokratie. Doch wer hat wirklich die Macht, etwas zu ändern? Die Antwort liegt nicht in Erfurt – sondern in Berlin und Brüssel.

TUI startet neue Dreamliner-Strecke von Amsterdam nach Kenia für Wintersaison 2026
Kenia wird zum neuen Hotspot für TUI-Reisende. Warum Analysten die Expansion als strategischen Meilenstein feiern – und was das für die Aktie bedeutet.

Ruja Ignatovas Milliarden-Betrug: Wie OneCoin die Welt täuschte und eine Schauspielerin sie jetzt spielt
Eine Frau verschwindet mit Milliarden – und hinterlässt einen der größten Finanzskandale aller Zeiten. Jetzt bringt das ZDF den Fall OneCoin zurück ins Rampenlicht. Nilam Farooq verrät, was sie über Macht, Reichtum und die dunklen Seiten des Geldes denkt.