26 March 2026, 22:07

FDP vor Machtkampf: Dürr und Höne ringen um Parteispitze beim Bundesparteitag

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa.

FDP vor Machtkampf: Dürr und Höne ringen um Parteispitze beim Bundesparteitag

Die Freie Demokratische Partei (FDP) bereitet sich auf einen Führungsstreit bei ihrem Bundesparteitag Ende Mai vor. Der amtierende Vorsitzende Christian Dürr wird für eine Wiederwahl kandidieren, doch nun stellt sich mit Henning Höne ein Herausforderer in den Weg. Die Abstimmung findet statt, während der gesamte Bundesvorstand vor dem Parteitag zurücktritt – einige Mitglieder wollen jedoch erneut antreten.

Dürr verankert seinen Wahlkampf in der FDP-Tradition, drängende Fragen mit liberaler Politik anzugehen. Er verweist auf die 1970er-Jahre, als die Partei die SPD-Regierung unter Willy Brandt bei Reformen wie der Ostpolitik unterstützte und 1971 die Freiburger Thesen verabschiedete, die den sozialen Liberalismus prägten. Persönlichkeiten wie Walter Scheel und später Hans-Dietrich Genscher gestalteten diese Ära, bevor die Kieler Thesen von 1977 den Fokus auf wirtschaftliche Freiheit lenkten.

Dürr argumentiert nun, dass die drängendste Aufgabe heute die wirtschaftlichen Sorgen von Millionen Menschen seien. Seine Vision für die FDP zielt auf marktwirtschaftliche Reformen und eine zuversichtliche Agenda des Wandels. Gleichzeitig ebnet der kollektive Rücktritt des Vorstands den Weg für eine umfassendere Neuaufstellung auf dem Parteitag.

Mit Henning Hönes Kandidatur entsteht ein direkter Wettbewerb um die Parteispitze. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Dürrs wirtschaftspolitischer Kurs oder eine alternative Ausrichtung die FDP in Zukunft prägt.

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Der Parteitag Ende Mai wird über den neuen FDP-Vorsitzenden und das Führungsteam entscheiden. Eine Wiederwahl Dürrs würde seinen Kurs auf marktgetriebene Reformen als Priorität der Partei bestätigen. Die Herausforderung durch Höne deutet auf eine Debatte über die künftige Richtung der Liberalen hin.

Quelle