Freiwillige räumen tödliche Drahtzäune im Meininger Stadtwald weg
Freiwillige des Bergwaldprojekts sind derzeit im Meininger Stadtwald im Einsatz, um alte, verknotete Drahtzäune zu entfernen. Diese Hindernisse stellen eine tödliche Gefahr für Wildtiere dar – mit ihrer Arbeit wollen die Helferinnen und Helfer das Gebiet sicherer machen. Unter den Ehrenamtlichen sind auch eine IT-Fachkraft und ein Teamleiter aus einer Produktionsfirma, die sich extra für den Einsatz freigenommen haben.
Der Wald leidet seit Jahren zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Viele Fichten und alte Buchen sind abgestorben, was die Bewirtschaftung des Gebiets vor neue Herausforderungen stellt. Trotz dieser Schwierigkeiten sprießen auf ehemaligen Kahlflächen nun junge Bäume – langsam ersetzt neuer Bewuchs die alten Bestände.
Durch den Abbau der gefährlichen Zäune sollen Wildtierunfälle im Wald künftig vermieden werden. Die Meininger Forstverwaltung begleitet die Umgestaltung des Waldes mit Fachwissen und langfristiger Planung. Gemeinsam mit den Freiwilligen arbeitet sie daran, die Zukunft des Waldes nachhaltig zu sichern.
