09 January 2026, 08:13

Heidenheim plant große Flächennutzungsänderung – Bürger können mitreden

Eine offene grüne Wiese, die von einem Zaun mit Bäumen im Hintergrund umgeben ist und ein Fahrzeug auf der rechten Seite geparkt ist.

Heidenheim plant große Flächennutzungsänderung – Bürger können mitreden

Heidenheim startet Bürgerbeteiligung zu großer Flächennutzungsplan-Änderung

Die Stadt Heidenheim hat eine öffentliche Anhörung zu einer bedeutenden Änderung des Flächennutzungsplans eingeleitet. Der Entwurf, der 8,35 Hektar nahe dem östlichen Stadteingang umfasst, soll Widersprüche bereinigen und den Weg für das Bauleitplanverfahren "Haintal/Hardtwald" ebnen. Bürgerinnen, Bürger und Interessenvertreter haben nun einen Monat Zeit, um Stellung zu den Plänen zu nehmen.

Die 17. Teiländerung des Flächennutzungsplans 2029 wurde am 17. Dezember 2025 vom gemeinsamen Ausschuss des Gemeindeverwaltungsverbands Heidenheim-Nattheim beschlossen. Das Plangebiet erstreckt sich entlang der Giengener Straße (L 1083) und umfasst das ehemalige Voith-Ausbildungszentrum, ein Wohnanwesen in der Alten Bleiche 5 sowie unbebaute Flächen, die nach dem Abriss alter GAGFAH-Wohnblöcke übrig geblieben sind.

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Vom 12. Januar 2026 bis zum 13. Februar 2026 können Bürger den Entwurf einsehen und Feedback einreichen. Die Unterlagen – darunter Planzeichnungen, Begründungen und ein Umweltbericht – stehen auf der Website der Stadt Heidenheim zum Download bereit. Ausgedruckte Exemplare liegen zudem im Heidenheimer Rathaus und im Bürgerbüro Nattheim aus. Stellungnahmen können per Post, E-Mail an stadtplanung@ourwebsite, über ein Online-Formular oder persönlich abgegeben werden.

Ziel der Änderung ist es, die Flächennutzungsvorgaben anzugleichen und die parallele Aufstellung des Bebauungsplans „Haintal/Hardtwald“ zu unterstützen. An diesem Vorhaben sind auch benachbarte Gemeinden im Landkreis Karlsruhe beteiligt, darunter Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Stutensee und Weingarten.

Die Frist für die Bürgerbeteiligung endet am 13. Februar 2026. Anschließend werden alle Eingaben ausgewertet. Sollte die Änderung beschlossen werden, schafft sie die rechtliche Grundlage für künftige Entwicklungen im Gebiet. Weitere Informationen folgen nach Abschluss der Auswertung.