Thüringen setzt auf freiwillige Rückkehr statt auf Abschiebungen – Syrien überrascht mit starkem Anstieg

Mehr freiwillige Abgänge aus Thüringen im letzten Jahr - Thüringen setzt auf freiwillige Rückkehr statt auf Abschiebungen – Syrien überrascht mit starkem Anstieg
Thüringen verzeichnet Wandel bei Abwanderung von Geflüchteten – mehr freiwillige Rückkehr als Abschiebungen
In Thüringen hat sich die Art und Weise, wie Geflüchtete das Bundesland verlassen, spürbar verändert: Immer mehr entscheiden sich für eine freiwillige Rückkehr statt für eine Abschiebung. Migrationsministerin Beate Meißner führt diesen Wandel auf gezielte politische Weichenstellungen zurück und bezeichnet den Ansatz als erfolgreich. Auffällig ist dabei der deutliche Anstieg der Rückkehren nach Syrien – ein Land, aus dem 2024 noch keine freiwilligen Ausreisen verzeichnet wurden.
Im Jahr 2025 verließen 326 Menschen Thüringen auf freiwilliger Basis, nach 503 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Trotz des allgemeinen Rückgangs stiegen die Rückkehren nach Syrien sprunghaft von null auf 97 Fälle an. Die häufigsten Zielländer blieben die Türkei und Georgien, doch auch die Zahlen für die Russische Föderation und den Irak nahmen zu.
Das Bund-Länder-Programm fördert freiwillige Ausreisen, indem es Reisekosten übernimmt und Starthilfen für die Rückkehrer in ihren Herkunftsländern bereitstellt. Behörden bewerten diese Methode als humaner und rechtsstaatlicher im Vergleich zu Zwangsabschiebungen. Finanzielle Anreize spielen dabei eine zentrale Rolle, da Abschiebungen in der Regel teurer sind als freiwillige Rückkehren.
Thüringen führte 2025 insgesamt 450 Abschiebungen durch – leicht mehr als die 443 des Vorjahres. Dennoch setzt das Land weiterhin auf freiwillige Ausreisen als nachhaltigere und kostengünstigere Lösung.
Der Anstieg der freiwilligen Rückkehren, insbesondere nach Syrien, spiegelt die politische Priorität Thüringens wider, unterstützte Ausreisen zu fördern. Mit finanzieller Hilfe und logistischer Unterstützung will das Land die Abhängigkeit von Abschiebungen verringern. Die Zahlen deuten auf einen abgewogenen, aber konsequenten Umgang mit Migrationsströmen hin.

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