Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich ein spannendes Finale
Ella WagnerDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich ein spannendes Finale
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 bleibt bis zuletzt offen
Nur noch zwei Tage vor der Wahl liegt die CDU in den Umfragen mit 29 Prozent knapp vorne, während die SPD mit 27 Prozent dicht folgt. Politikanalysten halten ein Kopf-an-Kopf-Rennen für möglich – und sehen sogar Chancen für den amtierenden SPD-Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer, dessen persönliche Beliebtheit und Bilanz im Amt ihm zum entscheidenden Vorteil verhelfen könnten.
Aktuelle Umfragen zeigen Schweitzer in den Sympathiewerten klar vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder. Sein pragmatischer Regierungsstil kommt bei den Wählern gut an und hält das Rennen eng, trotz des leichten CDU-Vorsprungs.
Die ehemalige SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer lobt Schweitzers Wahlkampf als "kompromisslos und meisterhaft umgesetzt". Obwohl sie selbst nicht mehr kandidiert, gesteht sie, dass ihr das Zuschauen von der Seitenlinie her noch mehr Nervosität bereite als die eigene aktive Teilnahme in früheren Wahlen. Dennoch bleibt Dreyer zuversichtlich und zeigt sich überzeugt, dass die SPD realistische Siegchancen hat.
Ob Schweitzers Popularität in letzte Minute noch in zusätzliche Stimmen umgemünzt werden kann, wird über den Wahlausgang entscheiden. Bei einem so knappen Rennen könnten bereits geringe Stimmungsschwankungen unter den Wählern den Ausschlag geben.
Der SPD-Erfolg am Sonntag hängt davon ab, ob der Schwung bis zum Schluss gehalten wird. Schweitzers persönliche Ausstrahlung und die solide Vorarbeit der Partei bieten eine echte Chance, die CDU noch zu überholen. Das Ergebnis wird zeigen, ob Rheinland-Pfalz unter SPD-Führung bleibt – oder ob die Macht an die Opposition übergeht.






