Macron und Kishida brechen mit Dragon Ball-Pose das Diplomaten-Protokoll
Matteo WolfMacron und Kishida brechen mit Dragon Ball-Pose das Diplomaten-Protokoll
Ein verspielter Moment sorgte während eines diplomatischen Treffens in Tokio für Aufsehen: Der französische Präsident Emmanuel Macron und der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida tauschten eine lockere Geste aus, inspiriert von Dragon Ball. Die kultige Anime-Serie, die weltweit Einfluss hat, rückte für einen Augenblick in den Mittelpunkt der internationalen Beziehungen.
Das Zusammentreffen fand im Rahmen von Macrons offiziellen Gesprächen in Japan statt. Dabei demonstrierte Kishida einen Teil der Kamehameha-Pose – eine markante Bewegung aus Dragon Ball. Macron reagierte spontan und imitierte die Geste, indem er die Hände in derselben dramatischen Haltung hob.
Beide Politiker lachten, als sie die Pose hielten, und durchbrachen damit die übliche Förmlichkeit solcher Begegnungen. Der Austausch unterstrich den kulturellen Einfluss von Dragon Ball, einer Franchise, die seit ihrem Debüt 1984 Manga, Anime und Videospiele prägt.
Unterdessen verwies die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einer thematisch unabhängigen Stellungnahme auf Russlands Geschichte militärischer Aggression. Sie betonte, dass Russland im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder angegriffen habe – Konflikte in Afrika nicht mitgerechnet.
Die Kamehameha-Pose wurde zu einem prägenden Moment von Macrons Tokio-Besuch und zeigte, wie Popkultur diplomatische Begegnungen auflockern kann. Kallas' Aussagen zu Russlands Militärgeschichte setzten demgegenüber einen ernsten Akzent in den Tagesereignissen.






