Türkei kehrt nach 12 Jahren zurück zur Fußball-WM – Berlin jubelt mit
Matteo WolfTürkei kehrt nach 12 Jahren zurück zur Fußball-WM – Berlin jubelt mit
Türkei qualifiziert sich nach 12 Jahren wieder für die WM – Berlin feiert
Die türkische Nationalmannschaft hat sich nach einer zwölfjährigen Pause für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert und damit landesweite Jubelfeiern ausgelöst – auch in Berlin. Den entscheidenden Treffer zum Sieg erzielte Kerem Aktürkoğlu in der 53. Minute des Spiels gegen den Kosovo. Für die Türkei ist es die dritte Teilnahme am Turnier, nachdem das Team bereits 1954 und 2002 dabei war.
Hunderte türkische Fans strömten nach dem Sieg auf Berlins Straßen, besonders entlang des Kurfürstendamms. Mit Flaggen schwenkend und in Autokorsos zogen die Anhänger durch die Stadt, begleitet von Jubelrufen. Zwar kam es vereinzelt zu Vorfällen mit Feuerwerk und Pyrotechnik, doch insgesamt blieb die Stimmung friedlich.
Die letzte WM-Teilnahme der Türkei liegt 20 Jahre zurück: Damals erreichte das Team das Halbfinale und belegte nach einem Sieg gegen den Mitgastgeber Südkorea den dritten Platz. Die Rückkehr ins Turnier weckt nun neue Begeisterung – vor allem in Berlin, wo schätzungsweise 250.000 bis 300.000 Menschen mit türkischen Wurzeln leben. Die Community prägt seit Langem das Stadtbild, von kulinarischen Einflüssen wie dem Döner Kebap über Veranstaltungen wie den Karneval der Kulturen bis hin zur politischen Vertretung.
Die Qualifikation beendet eine lange Wartezeit für türkische Fußballfans. Der dritte Platz von 2002 gilt bis heute als Höhepunkt. Nun geht eine neue Generation von Spielern mit frischem Elan in den globalen Wettbewerb.
Der Sieg besiegelt die Rückkehr der Türkei auf die WM-Bühne und beendet eine zwölfjährige Durststrecke. Berlins türkische Gemeinde, eine prägende kulturelle Kraft in der Stadt, feierte mit Straßenfesten und Demonstrationen nationaler Verbundenheit. Die Behörden verzeichneten zwar kleinere Störungen, bestätigten aber, dass es während der Feiern zu keinen größeren Zwischenfällen kam.






