10 May 2026, 06:05

Marika Löchte übernimmt Vorsitz des Festivalsverbands mit klarer Zukunftsvision

Ein Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" liegt aufgeschlagen auf einer Seite mit Text und einem Logo.

Marika Löchte übernimmt Vorsitz des Festivalsverbands mit klarer Zukunftsvision

Der Festivalsverband hat Marika Löchte zur neuen Vorsitzenden ernannt und löst damit Sabine Mroch ab, die das Amt nach 11 Jahren Dienstzeit niederlegt. Löchte, die seit 30 Jahren als langjährige Besucherin mit dem Festival verbunden ist, übernimmt nun die Führung mit dem Ziel, jüngere Familien stärker einzubinden und einen reibungslosen Übergang in die Zukunft zu gewährleisten.

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Sabine Mroch ging in diesem Jahr in den Ruhestand, nachdem sie den Verband seit 2013 geleitet hatte. Ihr Ausscheiden fällt in eine Phase wachsender finanzieller Herausforderungen für das Festival, das seit langem ein Kinderstück umfasst und kürzlich Veranstaltungen wie Poetry Slams in das Programm aufgenommen hat, um ein jüngeres Publikum anzusprechen.

Marika Löchte, gebürtig aus Krefeld, engagierte sich ab 2025 stärker, als der künstlerische Leiter Jan Bodinus sie einlud, bei zwei Produktionen mitzuwirken. Diese Erfahrung hinter den Kulissen verschaffte ihr einen neuen Blick auf die Abläufe des Festivals. Die Vorstandsmitglieder unterstützten sie schnell einstimmig als richtige Wahl für den Vorsitz und vertrauen auf ihre Vision für die Zukunft der Veranstaltung.

Löchte hat deutlich gemacht, dass sie die Traditionen des Festivals bewahren, es aber gleichzeitig für neue Generationen attraktiver gestalten möchte. Ihr Ansatz umfasst eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die Sicherstellung, dass die Veranstaltung trotz finanzieller Belastungen zugänglich bleibt.

Mit Löchte an der Spitze strebt das Festival eine Balance zwischen bewährten Traditionen und moderner Ausrichtung an. Das frühe Vertrauen des Vorstands in ihre Führung deutet auf einen stabilen Weg nach vorn hin – auch wenn die finanziellen Rahmenbedingungen weiterhin eine Herausforderung darstellen.

Quelle