19 March 2026, 14:10

Mecklenburg-Vorpommern verliert 2025 leicht an Arbeitsplätzen – doch nicht alle Branchen leiden

Liniengraphik auf Papier, die einen Rückgang der US-Arbeitslosengelder zeigt, mit dem Text "Arbeitslosengelder sinken."

Anzahl der beschäftigten Menschen im Nordosten sinkt weiter - Mecklenburg-Vorpommern verliert 2025 leicht an Arbeitsplätzen – doch nicht alle Branchen leiden

Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern geht 2025 leicht zurück

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Beschäftigung im Jahr 2025 leicht gesunken – ein Trend, der mit wirtschaftlichen Belastungen und demografischen Veränderungen zusammenhängt. Im Vergleich zum Vorjahr gingen rund 1.600 Arbeitsplätze verloren, sodass die Gesamtzahl der Erwerbstätigen auf etwa 750.600 sank.

Am stärksten betroffen war der verarbeitende Sektor, der 3.500 Stellen abbaute, was einem Rückgang von 2,5 Prozent entspricht. Auch die Bauwirtschaft kämpfte mit Problemen und verlor 2.100 Jobs (minus 4,0 Prozent). In der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei ging die Beschäftigung um 200 Stellen zurück (1,0 Prozent weniger).

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Nicht alle Branchen verzeichneten jedoch Rückgänge: Der Dienstleistungssektor schuf 2.100 neue Arbeitsplätze und wuchs damit um 0,4 Prozent. Trotz dieser Verschiebungen blieb die Arbeitslosenquote mit etwa 8 bis 9 Prozent stabil – auf dem Niveau der Vorjahre. So lag sie etwa im Februar 2026 bei 8,6 Prozent, unverändert gegenüber Februar 2025.

Experten nennen zwei Hauptgründe für den Stellenabbau: anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen und eine schrumpfende erwerbsfähige Bevölkerung. Zwar hat das Land seit den frühen 2000er-Jahren, als die Arbeitslosigkeit über 20 Prozent lag, langfristige Fortschritte gemacht – doch die jüngste Stabilität deutet auf eine Stagnation hin.

Der Gesamtrückgang der Beschäftigung fiel mit nur 0,2 Prozent moderat aus. Dennoch zeigen die Verluste in Schlüsselbranchen wie dem verarbeitenden Gewerbe und der Bauwirtschaft anhaltende wirtschaftliche Spannungen. Da die Arbeitslosenquote konstant bleibt, scheint der Arbeitsmarkt des Landes zwischen schwachem Wachstum und Schrumpfung zu balancieren.

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