19 March 2026, 14:10

"Nioh 3" setzt auf duale Kampfstile und offene Zonen – doch die Technik hinkt hinterher

Offene Buchseite aus "Fifty-Three Stations of the Tokaido" mit einer Abbildung eines Samurai in traditioneller Rüstung, der ein Schwert und einen Schild hält, vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

"Nioh 3" setzt auf duale Kampfstile und offene Zonen – doch die Technik hinkt hinterher

Nioh 3 steht noch aus, doch erste Details zu Design und Features sorgen bereits für Aufsehen. Das Spiel knüpft an den Ruf der Reihe für tiefgründige Kampfmechaniken an und führt gleichzeitig neue Spielsysteme sowie eine erweiterte Weltstruktur ein. Erste Eindrücke deuten auf eine Mischung aus Innovation und vertrauten Herausforderungen für Fans der Serie hin.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der kommende Titel behält die mehrschichtigen Fortschritts- und Beutesysteme bei, die schon seine Vorgänger prägten. Spieler werden komplexe Charakter-Builds verwalten, nun mit praktischen Verbesserungen wie der automatischen Inventar-Sortierung. Kritiker weisen darauf hin, dass die Beherrschung dieser Systeme Zeit erfordert – manche empfinden sie sogar als übermäßig kompliziert.

Der Kampf in Nioh 3 baut auf den Vorgängern auf und bietet zwei unterschiedliche Spielstile: den bedachten Samurai und den agilen Ninja. Zwischen beiden lässt sich nahtlos wechseln, was den Duellen zusätzliche Tiefe verleiht. Die Gestaltung der Gegner und Bosse bleibt ein Highlight und wird für ihre Kreativität gelobt, auch wenn einige Rezensenten Parallelen zu früheren Teilen erkennen.

Das Weltdesign verzichtet auf lineare Level und setzt stattdessen auf abgrenzbare "offene Zonen", die zum Erkunden einladen. Diese Gebiete beinhalten organisch eingebettete Nebenquests und versteckte Entdeckungen, was ein dynamischeres Spielerlebnis schafft. Die Handlung hingegen wird weiterhin kritisiert – viele bezeichnen sie als vergesslich.

Die technische Performance sorgt für Diskussionen. Die PlayStation-5-Version soll unter den Erwartungen bleiben, während PC-Spieler mit eigenen Problemen kämpfen. Trotz dieser Kritikpunkte erreicht das Spiel auf Metacritic eine Wertung von 86 und zählt damit zu den besten Vertretern seines Genres. Der Preis von 80 Euro hat zwar einige überrascht, doch Rezensenten argumentieren, dass der Umfang den Aufpreis rechtfertigt.

Nioh 2, der letzte veröffentlichte Teil, führte vier neue Waffenklassen ein – den Spaltstab, die Wechselglefe, die Tonfa und die Doppelaxt – sowie Yokai-Verwandlungen und das Ki-Puls-System zur Ausdauerverwaltung. Nioh 3 greift diese Mechaniken bisher nicht auf und verzichtet auch auf Open-World-Elemente, da das Spiel Stand März 2026 noch nicht erschienen ist.

Fazit:Nioh 3 verspricht, die Stärken der Serie weiter zu verfeinern und gleichzeitig einige langjährige Kritikpunkte anzugehen. Die offenen Zonen und die dualen Spielstile sollen das Spielprinzip auffrischen, doch technische Hürden und eine schwache Story bleiben bestehen. Ob die finale Version die ehrgeizige Vision erfüllt, wird sich erst nach dem Release zeigen. Fans warten gespannt auf den Starttermin.

Quelle