Pheline Roggan stellt sich öffentlich hinter Collien Fernandes nach Digitalgewalt-Vorwürfen
Tim LangErste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan stellt sich öffentlich hinter Collien Fernandes nach Digitalgewalt-Vorwürfen
Die Schauspielerin Pheline Roggan ist die erste Darstellerin aus der Serie Jerks., die sich öffentlich hinter Collien Fernandes stellt – nach deren Vorwürfen gegen Christian Ulmen. In einem emotionalen Instagram-Beitrag entschuldigte sich Roggan bei Fernandes und lobte deren Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Stellungnahme kommt angesichts der wachsenden öffentlichen Debatte über digitale Gewalt und Online-Missbrauch.
Fernandes hatte Ulmen erstmals in einem Der-Spiegel-Bericht vom 19. März 2025 der digitalen Gewalt beschuldigt. Sie warf ihm vor, gefälschte Profile angelegt und mit Deepfake-Technologie pornografische Inhalte von ihr erstellt zu haben. Ulmens Anwalt bezeichnete die Berichterstattung als rechtswidrig und kündigte rechtliche Schritte gegen das Magazin an.
Seitdem hat der Fall eine breitere Diskussion über Online-Belästigung ausgelöst. Während die Ermittlungen in Spanien noch in einem frühen Stadium sind, gilt Ulmen vor dem Gesetz weiterhin als unschuldig. Gleichzeitig erhalten Fernandes öffentlich Unterstützung von Prominenten, wodurch die Aufmerksamkeit auf die Folgen solcher Übergriffe für die Opfer gelenkt wird.
In ihrem Beitrag richtete Roggan sich direkt an Fernandes und schrieb: "Liebe Collien, es tut mir so unendlich leid, was man dir angetan hat. Und ich bewundere dich für den Mut und die Stärke, damit an die Öffentlichkeit zu gehen – damit die Scham endlich dorthin fällt, wo sie hingehört." Zudem betonte sie, dass Fernandes "nicht nur für sich selbst, sondern für alle Frauen, die von Missbrauch und Gewalt betroffen sind", spreche. Diese Haltung entspricht der der französischen Aktivistin Gisèle Pelicot, die zuvor argumentierte, "die Scham müsse bei den Tätern liegen, nicht bei den Opfern".
Roggans öffentliche Unterstützung markiert einen wichtigen Moment in dem noch laufenden Fall. Während die juristischen Verfahren voranschreiten, bleibt der Fokus sowohl auf den Vorwürfen als auch auf dem übergeordneten Thema der digitalen Gewalt. Fernandes' Entscheidung, sich zu äußern, hat Solidarität unter Kollegen ausgelöst, während Ulmens Anwaltsteam weiterhin die Vorwürfe bestreitet.






