24 December 2025, 06:16

X-mal Germany

Ein Zug mit Text darauf.

X-mal Germany

James Bray hatte nie vor, eine kulturelle Brücke zwischen Deutschland und den USA zu werden. Sein Weg begann mit Musikvideos – doch das Interesse deutscher Zuschauer änderte alles. Mittlerweile zählt sein schlicht James Bray betitelter YouTube-Kanal über eine halbe Million Abonnenten und erkundet die Eigenheiten, Herausforderungen und Reize des deutschen Alltags.

Erst durch seine frühe Arbeit mit internationalen Künstlern kam Bray mit Deutschland in Kontakt. Doch es waren die Kommentare deutscher Zuschauer, die seine Neugier weckten. Seit mehr als sechs Jahren bereist er das Land, dreht in Städten wie Köln, Aachen, Trier und Hamburg. Sein meistgesehener Clip überschritt bereits die Zwei-Millionen-Marke.

Sein Content bleibt jedoch nicht bei oberflächlicher Bewunderung stehen. Stattdessen taucht er ein in deutsche Kuriositäten und Probleme – und regt sowohl deutsche als auch internationale Zuschauer dazu an, vertraute Dinge mit neuen Augen zu sehen. Durch den Vergleich des Alltags in Deutschland und den USA behandelt er Themen wie Süßigkeiten, Schulen oder die berüchtigte Deutsche Bahn. Oft reagieren Deutsche überrascht, wenn sie durch seine Perspektive eigene kulturelle Eigenheiten entdecken. Dabei hat Bray in Deutschland enge Freundschaften geschlossen. Er setzt sich für den Abbau von Vorurteilen ein und scherzt sogar, der Weltfrieden könnte damit beginnen, dass alle einmal deutsche Züge fahren. Seine Videos unterhalten nicht nur – sie wecken Neugier und fördern den kulturellen Austausch.

Aus dem Kanal ist längst mehr als ein klassisches Reisevlog geworden: Er bietet Deutschen einen frischen Blick auf das eigene Land, während er Amerikanern ein Fenster zur deutschen Lebenswelt öffnet. Mit jedem Video knüpft Bray weiter an – eine kulturelle Gegenüberstellung nach der anderen.

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