DJV fordert Ende der Medienunterdrückung in Venezuela und Freilassung inhaftierter Journalisten

Verband der Deutschen Journalisten: Venezuela muss sich für Journalisten öffnen - DJV fordert Ende der Medienunterdrückung in Venezuela und Freilassung inhaftierter Journalisten
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die venezolanische Regierung aufgefordert, ihre Repressionen gegen die Medienfreiheit zu beenden. In einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Erklärung forderte die Organisation ein Ende der Zensur sowie die Wiederöffnung der Grenzen für internationale Berichterstatter. Der Appell erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die Einschränkungen der Pressearbeit im Land.
Der DJV verurteilte die jüngste Inhaftierung von 14 Journalisten, denen vorgeworfen wird, mit den USA zusammengearbeitet zu haben. Die Vereinigung bezeichnete die Festnahmen als skandalös und forderte ihre sofortige Freilassung. Zudem verlangte sie die umgehende Aufhebung aller Zensurmaßnahmen gegen Reporter.
Mika Beuster, die Bundesvorsitzende des DJV, kritisierte die Abhängigkeit Venezuelas von staatlich kontrollierten Informationen. Sie betonte, dass ausländische Korrespondenten das Land betreten und frei berichten können müssten. Derzeit sehen sich westliche Journalisten mit geschlossenen Grenzen konfrontiert und sind auf regierungsgefilterte Nachrichten angewiesen. Der Verband unterstrich, dass unabhängiger Journalismus entscheidend sei, um ein realistisches Bild der Lage in Venezuela zu vermitteln. Ohne ihn, warnte Beuster, erhalte die Welt nur eine von den Behörden genehmigte Version der Ereignisse.
Zu den Forderungen des DJV gehören die sofortige Öffnung der Grenzen für westliche Medien sowie ein Stopp aller Zensurmaßnahmen. Die Organisation besteht darauf, dass Journalisten ohne Angst vor Festnahmen oder staatlichen Eingriffen arbeiten können müssen. Bisher hat die venezolanische Regierung nicht auf die Erklärung reagiert.

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