Hamburger SV verliert trotz Führung – Rote Karte und Schiedsrichter-Fehler entscheiden das Spiel
Greta SchneiderSchiedsrichter-Frust und weitere Rote Karte: HSV beschwert sich - Hamburger SV verliert trotz Führung – Rote Karte und Schiedsrichter-Fehler entscheiden das Spiel
Der Hamburger SV unterlag dem SC Freiburg mit 1:2, obwohl die Hanseaten früh in Führung gegangen waren. Die Niederlage verlängert ihre auswärts anhaltende Serie ohne Sieg seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga. Die Frustration wuchs, da Schiedsrichter Timo Gerachs Entscheidungen – darunter eine Rote Karte für Daniel Elfadli – den Spielausgang maßgeblich beeinflussten.
Die Hamburger begannen stark, hatten jedoch in den ersten 30 Minuten ihre Probleme. Zwar gingen sie in Führung, doch Freiburg glich aus und drehte das Spiel noch vor der Pause.
Der Wendepunkt kam, als Elfadli nach einer zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen wurde – Hamburg musste fortan mit zehn Mann spielen. Dies war bereits die sechste Platzverweisung der Saison für das Team. Trainer Merlin Polzin kritisierte die Schiedsrichterleistung scharf, insbesondere die Vorgeschichte um Freiburgs zweites Tor. Er sprach von einem "klaren Foul", bei dem ein Ellenbogencheck ins Gesicht unbestraft geblieben sei. Trotz der Rückschläge kämpfte Hamburg um den Ausgleich, fand aber keine Lücke mehr. Die Niederlage bedeutet, dass die Mannschaft weiterhin auf den ersten Auswärtssieg seit dem Aufstieg wartet.
Mit diesem Ergebnis bleibt der HSV in dieser Bundesliga-Saison ohne Auswärtssieg. Elfadlis Rote Karte und umstrittene Schiedsrichterentscheidungen verschärften die Probleme. Nun blickt das Team auf das nächste Spiel, in dem es die Wende herbeiführen will.
