Handelskammer warnt: Hamburg steuert auf tiefe Wirtschaftskrise zu

Präsident der Handelskammer: Versprechen zur Reform nicht eingelöst - Handelskammer warnt: Hamburg steuert auf tiefe Wirtschaftskrise zu
Handelskammer-Präsident Norbert Aust warnt vor tiefer Wirtschaftskrise in Hamburg
Norbert Aust, Präsident der Handelskammer Hamburg, hat vor einer schweren Wirtschaftskrise in Hamburg gewarnt. In einer Stellungnahme zu den bevorstehenden Herausforderungen betonte er, dass der Hamburger Hafen sowie zentrale Industriezweige in den vergangenen zwei Jahrzehnten im globalen Wettbewerb an Boden verloren hätten. Aust forderte zugleich eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik, um die Abwärtsspirale in Hamburg zu durchbrechen.
Besonders dringend sei Handlungsbedarf beim Hamburger Hafen, so Aust. In den letzten 20 Jahren hätten die mit dem Hafen verbundenen Branchen – etwa Container-Schifffahrt, Ölraffination und Schiffbau – zunehmend unter der Konkurrenz asiatischer Drehscheiben wie Shanghai und Singapur gelitten. Strukturveränderungen in der Schifffahrt, der Niedergang des deutschen Schiffbaus und die Verlagerung der petrochemischen Produktion hätten die Position Hamburgs zusätzlich geschwächt.
Die Wirtschaftskrise hat bei vielen Unternehmen in der Region zu pessimistischen Aussichten geführt. Wie Aust erklärte, rechnet nur jedes fünfte Hamburger Unternehmen in naher Zukunft mit einer Besserung der Lage. Gleichzeitig kritisierte er die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung als unzureichend, um die aktuellen Probleme in Hamburg zu bewältigen. Aust plädierte dafür, den mit 500 Milliarden Euro verschuldeten Sonderfonds ausschließlich für Investitionen in Hamburg statt für kurzfristige Maßnahmen einzusetzen. Zudem verwies er auf jüngste Handelsgespräche mit den USA, die Europa seiner Meinung nach in eine ungünstige Position gebracht hätten. Trotz der Schwierigkeiten betonte er, Hamburg sei gut aufgestellt, um sich zu erholen – vorausgesetzt, Wirtschaft und Politik in Hamburg arbeiten enger zusammen.
Austs Äußerungen unterstreichen den Druck auf die Hamburger Wirtschaft, insbesondere auf die hafenabhängigen Sektoren. Da nur ein Bruchteil der Unternehmen mit einer baldigen Verbesserung rechnet, deutet der Appell für gezielte Investitionen und eine stärkere Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft auf den dringenden Bedarf nach langfristigen Lösungen in Hamburg hin. Ob es der Stadt gelingt, die verlorenen Positionen zurückzugewinnen, wird davon abhängen, wie diese Herausforderungen in den kommenden Monaten in Hamburg angegangen werden.

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