Stuttgarts OB schmettert AfD-Angriffe auf Kunstfreiheit ab – mit Goethe-Zitat
Admin UserStuttgarts OB schmettert AfD-Angriffe auf Kunstfreiheit ab – mit Goethe-Zitat
Stuttgarts Oberbürgermeisterin verteidigt künstlerische Freiheit gegen AfD-Angriffe
Die Oberbürgermeisterin von Stuttgart, einer Stadt mit weltberühmtem kulturellen Erbe, steht entschlossen für die Freiheit der Kunst ein. Angesichts der Kritik seitens der Alternative für Deutschland (AfD) hat sie die Verpflichtung der Stadt zu künstlerischem Ausdruck bekräftigt und jede Form von Zensur zurückgewiesen.
Die Oberbürgermeisterin, eine überzeugte Förderin der Künste, vertritt die Überzeugung, dass "Kunst die Tochter der Freiheit" sei, und setzt sich in ihrem politischen Amt für deren Schutz ein. Zensurmaßnahmen lehnt sie kategorisch ab – mit den Worten: "Zum Glück liegen diese Zeiten hinter uns!" In solidarischer Haltung mit dem örtlichen Theater hat sie die Institution gegen die Vorwürfe der AfD in Schutz genommen.
Unter Berufung auf Friedrich Schiller betont die Oberbürgermeisterin: "Jedes Kunstwerk ist nur sich selbst – das heißt seinen eigenen Schönheitsgesetzen – verantwortlich und unterliegt keiner anderen Forderung." Diese Haltung spiegelt das reiche künstlerische Erbe der Stadt wider, das die Oberbürgermeisterin mit jeder Berufung von Intendanten und künstlerischen Leitungen ehrt.
Die aktuellen Intendanten Valentin Schwarz, Dorian Dreher und Timon Jansen setzen sich für eine "offene, liberale demokratische Ordnung" ein und stellen die AfD in dieser Hinsicht auf die Probe. Die Partei reagierte mit der Drohung, dem Theater die Finanzmittel zu entziehen – als Konsequenz aus der Haltung der künstlerischen Leitung.
Die Oberbürgermeisterin zeigt sich unbeeindruckt von den AfD-Drohungen. Mit einem Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes "Götz" erklärt sie: "Der AfD-Fraktion bringe ich, wie stets, den gebührenden Respekt entgegen. Aber richtet ihr Folgendes aus: Sie können mich am Arsch lecken!" Ihr kompromissloses Eintreten für künstlerische Freiheit und offene Debattenkultur sichert Stuttgarts Ruf als Hort des kulturellen Erbes.
