Voigt offen für Rückkehr zu russischem Gas – aber nur unter einer Bedingung
Ella WagnerPost-Ukraine-Krieg: Voigt offen für russisches Gas - Voigt offen für Rückkehr zu russischem Gas – aber nur unter einer Bedingung
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat angedeutet, dass Deutschland die Gasimporte aus Russland wieder aufnehmen könnte, falls der Ukraine-Krieg endet. Der CDU-Politiker erklärte, er könne sich einen solchen Schritt "gut vorstellen" und argumentierte, dass Gas weiterhin Teil der Energiestrategie des Landes bleiben solle. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der Deutschland weiterhin seine Energiepolitik anpasst – nach dem Abbruch der Beziehungen zu russischen Lieferanten im Jahr 2022.
Vor dem Überfall auf die Ukraine zählte Russland zu den wichtigsten Energieferanten Deutschlands. Der Krieg führte zu einer radikalen Kehrtwende: Berlin stoppte die Importe und suchte nach alternativen Bezugsquellen. Voigts Aussagen deuten nun auf eine mögliche Rückkehr zu russischen Gaslieferungen hin – vorausgesetzt, die Kampfhandlungen enden.
Die Aussagen Voigts unterstreichen die anhaltenden Diskussionen über die langfristige Energiesicherheit Deutschlands. Eine Rückkehr zu russischem Gas hinge von einer Beendigung des Krieges und einer breiten politischen Einigung ab. Aktuell setzt das Land weiterhin auf die Diversifizierung seiner Lieferketten und den Ausbau der erneuerbaren Energien.
