Bremer Ausbildungsfonds spaltet Wirtschaft: Unternehmen klagen, Gewerkschaften fordern Modell für Niedersachsen
DGB will das Bremer Ausbildungsförderprogramm auch in Niedersachsen einführen - Bremer Ausbildungsfonds spaltet Wirtschaft: Unternehmen klagen, Gewerkschaften fordern Modell für Niedersachsen
Ein Ausbildungsfonds in Bremen hilft Unternehmen, die Kosten für Ausbildungsplätze zu tragen – doch nicht alle Betriebe sind begeistert. Seit Januar 2025 sind größere Firmen in der Stadt verpflichtet, in den Fonds einzuzahlen, wobei einige nun rechtlich gegen das Modell vorgehen. Gleichzeitig fordern Gewerkschaften ein ähnliches System in Niedersachsen und argumentieren, es könnte den angespannten Ausbildungsmarkt entlasten.
Der Bremer Ausbildungsfonds wurde eingeführt, um Betriebe zu unterstützen, die Ausbildungsplätze anbieten. Er erstattet bis zu 2.250 Euro pro Auszubildendem und Jahr und übernimmt zudem Kosten für Weiterbildungen von Ausbildern sowie Sprachkurse. Unternehmen, die ausbilden, erhalten eine Rückerstattung, während solche ohne Ausbildungsplätze trotzdem in den Fonds einzahlen müssen.
Mehrere Industrie- und Handelskammern hatten die Abgabe zunächst gerichtlich angefochten, unterlagen jedoch in den Verfahren. Nun ziehen einzelne Unternehmen vor Gericht und werfen dem Modell vor, unnötige finanzielle und bürokratische Belastungen zu schaffen. Die Gewerkschaften hingegen verteidigen das Konzept und verweisen auf dessen Erfolg bei der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze. Ernesto Harder, der neu gewählte Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt, fordert ein ähnliches Modell für Niedersachsen. Auf einer DGB-Regionalversammlung in Hannover im November 2025 betonte er, wie der Bremer Fonds die Zahl der Ausbildungsplätze steigert und gleichzeitig Unternehmen finanziell entlastet. Harder war zuvor seit 2021 als DGB-Landesbezirkleiter in Bremen tätig, bevor er im Dezember 2024 in sein neues Amt gewählt wurde.
Trotz der juristischen Auseinandersetzungen läuft der Bremer Fonds weiter – mit Unternehmen, die entweder von Rückerstattungen profitieren oder verpflichtende Beiträge leisten müssen. In Niedersachsen setzen sich die Gewerkschaften nun für die Übernahme des Systems ein. Sollte es umgesetzt werden, könnte es die Finanzierung von Ausbildungsplätzen in der Region grundlegend verändern.
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