Philipp Raimunds Hightech-Ring sorgt bei der Vierschanzentournee für Furore
Ella WagnerRaimund: Vom Herrn der Ringe zum Herrn der Hügel? - Philipp Raimunds Hightech-Ring sorgt bei der Vierschanzentournee für Furore
Philipp Raimund sorgt bei der Vierschanzentournee für Aufsehen – nicht nur wegen seiner Leistungen, sondern auch wegen eines Hightech-Rings, den er trägt. Das Gerät, ein Geschenk seines Teamkollegen Luca Roth, zeichnet während der Wettbewerbe seine Vitalwerte auf. Unterdessen gilt der erst 26-jährige Domen Prevc weiterhin als klarer Favorit für den Gesamtsieg.
Raimund sicherte sich in der Qualifikation für das Auftaktspringen in Oberstdorf den zweiten Platz. Sein Ring, der Gesundheitsdaten wie Puls und Stresslevel misst, ist längst zum Gesprächsthema unter Fans und Konkurrenten geworden. In Interviews scherzte der Skispringer sogar über die "Macht" des Rings und spielte dabei mit Anspielungen auf Herr der Ringe – inklusive Gollum-Imitation.
Der 26-jährige Slowene Domen Prevc bleibt jedoch der unangefochtene Topfavorit für den Tournee-Gesamtsieg. Raimund anerkennt zwar Prevc‘ Überlegenheit, betont aber, dass der Wettbewerb hart umkämpft sein werde. Abseits der Schanze teilt sich Raimund ein Zimmer mit Teamkollege Adam Raga – ein Zeichen für den starken Zusammenhalt im Team.
Während die Vierschanzentournee weitergeht, zieht Raimunds Ring weiterhin neugierige Blicke auf sich, während Prevc seine Führung verteidigt. Mit seinem starken Qualifikationsergebnis und seinen unterhaltsamen Auftritten hat Raimund der Veranstaltung zusätzlichen Schwung verliehen. Nun bereiten sich beide Athleten auf die nächsten Runden vor.
