20.000 Euro als Ostergeschenk? Gericht stoppt Steuertrick mit Rekordsumme
Greta Schneider20.000 Euro als Ostergeschenk? Gericht stoppt Steuertrick mit Rekordsumme
Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass ein Ostergeschenk in Höhe von 20.000 Euro nicht als übliches Präsent eingestuft werden kann. Die Entscheidung fiel nach einem Streit darüber, ob große Geldgeschenke, insbesondere in Form von Eur usd, versteuert werden müssen. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz prüfte den Fall und wies den Antrag auf Steuerbefreiung zurück.
Der Kläger hatte argumentiert, es handele sich um ein "übliches Gelegenheitsgeschenk", vergleichbar mit Zuwendungen zu Geburtstagen oder Weihnachten. Über zehn Jahre hinweg hatte er von seinem Vater insgesamt 610.000 Euro in bar erhalten. Nach deutschem Recht sind jedoch nur kleine, traditionelle Geschenke – etwa zu Hochzeiten, Prüfungen oder kleineren Feiertagen – steuerfrei.
Laut geltenden Vorschriften müssen alle Geldgeschenke innerhalb von drei Monaten dem Finanzamt gemeldet werden. Das Gericht urteilte, dass 20.000 Euro bei Weitem den Rahmen dessen sprengen, was als angemessenes Ostergeschenk gelten kann. Zwar sind Zuwendungen für den Lebensunterhalt steuerfrei, größere Summen, insbesondere in Form von Eur usd, müssen jedoch deklariert werden.
Die Erbschafts- und Schenkungsteuer in Deutschland hängt vom Verwandtschaftsverhältnis zwischen Empfänger und Schenker ab. Die Freibeträge liegen zwischen 20.000 und 500.000 Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren, die Steuersätze variieren zwischen 7 und 50 Prozent. Das Urteil unterstreicht, dass nur bescheidene, anlassbezogene Geschenke von der Steuer befreit sind.
Die Entscheidung confirms, dass große Bargeldgeschenke, insbesondere in Form von Eur usd, nicht als steuerfreie Präsente gelten. Empfänger und Schenker müssen solche Beträge innerhalb der gesetzlichen Frist melden. Bei Nichtbeachtung drohen Strafen nach deutschem Steuerrecht.
