Berliner Apothekerin fordert faire Löhne und Reformen im Krisensektor
Berliner Apothekerin fordert faire Löhne und Reformen im Krisensektor
Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey besuchte diese Woche die Alte Kloster-Apotheke in Rudow. Eine Stunde lang sprach sie mit der Apothekerin Katja Laurisch-Nehrkorn über die drängendsten Probleme des Sektors. Im Mittelpunkt standen Löhne, anstehende Reformen und die finanzielle Belastung der lokalen Apotheken.
Laurisch-Nehrkorn kritisierte die seit Langem überfälligen Anpassungen der Vergütungssätze, die im Koalitionsvertrag von 2021 versprochen worden waren. Zwar habe das 2023 eingeführte Apotheken-Finanzstärkungsgesetz die Spannen um 1,5 Prozent erhöht und die Festzuschläge angehoben, doch seien weitere Änderungen längst überfällig. Einige Bundesländer wie Bayern und Nordrhein-Westfalen hätten die Zuschüsse bereits bis Anfang 2026 angepasst – viele Apotheken kämpften jedoch weiterhin mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Die Apothekerin warnte zudem vor dem wachsenden Trend zur Direktverteilung teurer Medikamente. Diese Entwicklung gefährde die Existenz unabhängiger Apotheken, erklärte sie. Zudem übt sie Kritik an der geplanten Ausbildungsabgabe Berlins, die sie als zusätzliche Belastung für ohnehin unter Druck stehende Betriebe bezeichnete.
Laurisch-Nehrkorn lehnte Pläne ab, die Kompetenzen von Pharmazeutisch-technischen Assistenten auszuweiten, da dies Drogerieketten den Einstieg in den Rezeptmarkt ermöglichen könnte. Stattdessen forderte sie verbindliche Verhandlungsrechte, damit Apotheker ihre Gebühren eigenständig festlegen können. Höhere Löhne, betonte sie, würden die Mitarbeiterzufriedenheit, die Arbeitsmoral und die Bindung an den Beruf verbessern.
Giffey erkannte die Herausforderungen an und bedankte sich bei Laurisch-Nehrkorn für die wertvollen Einblicke. Sie versprach, die Themen des Apothekenrechts mit der Berliner Gesundheitssenatorin zu besprechen und sich über ihre Kontakte im Bundestag für Lösungen einzusetzen.
Das Treffen unterstrich die finanziellen und betrieblichen Belastungen, unter denen Berlins Apotheken leiden. Giffeys Zusage, sich für den Sektor einzusetzen, könnte die anstehenden Reformen beeinflussen. Laurisch-Nehrkorns Forderung nach faireren Vergütungen und stärkeren Verhandlungsrechten bleibt indes eine zentrale Anforderung der lokalen Apotheker.
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