Apotheker attackiert Regierung: "Krankenkassen-Überschuss ist eine Ohrfeige für uns"
Apotheker attackiert Regierung: "Krankenkassen-Überschuss ist eine Ohrfeige für uns"
Ein Apotheker aus Niedersachsen hat die Politik der Regierung bei der Handhabung der Krankenkassenmittel scharf kritisiert und die jüngsten Reformpläne als ungerecht bezeichnet. Frank-Martin Welzig, Inhaber der Hils-Apotheke in Delligsen, wandte sich direkt an Gesundheitsministerin Nina Warken, nachdem das deutsche gesetzliche Krankenversicherungssystem für das Jahr 2021 einen Überschuss von 3,5 Milliarden Euro gemeldet hatte. Den aktuellen Entwurf zur Apothekenreform nannte er eine "Ohrfeige für den gesamten Berufsstand".
Welzigs Frust rührt vor allem daher, dass die Apothekenpauschale seit 2021 bis 2026 kaum angepasst wurde – während sich in dieser Zeit die Betriebskosten für Apotheken stark erhöht haben. Der GKV-Spitzenverband, der Dachverband der gesetzlichen Krankenkassen, beharrt jedoch darauf, dass der Überschuss nicht ausreiche, um die Rücklagen wieder aufzubauen.
Apothekerverbände, darunter der Deutsche Apothekerverband, fordern nun grundlegende Änderungen. Zu ihren Kernforderungen gehören eine deutliche Erhöhung der Pauschale, bessere Vergütungen für die Medikamentenberatung sowie ein Ausgleichsmodell, das Inflation und den steigenden Verwaltungsaufwand berücksichtigt. Welzig argumentiert, dass Apotheken durch Rabattverträge maßgeblich zu dem Überschuss beigetragen hätten – im Gegenzug aber kaum etwas davon hätten.
Die zusätzliche Arbeit durch diese Verträge hat den Druck auf Apotheker weiter erhöht, viele fühlen sich unterbewertet. In seinem Schreiben verweist Welzig auf die wachsende Kluft zwischen der finanziellen Belastung der Apotheken und der mangelnden Unterstützung durch die Politik.
Der Streit setzt Gesundheitsministerin Warken unter Zugzwang, die Sorgen der Apotheker ernst zu nehmen. Angesichts steigender Betriebskosten und unveränderter Vergütung erwarten viele im Berufsstand nun konkrete Reformen. Das Ergebnis könnte nicht nur die künftige Finanzierung der Apotheken prägen, sondern auch, wie ihre Rolle im Gesundheitssystem bewertet wird.
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