Jens Opitz verlässt die Allianz nach 25 Jahren als Pionier der digitalen Versicherungswelt

Matteo Wolf
Matteo Wolf
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Eine alte Postkarte zeigt das Metropolitan Life Insurance Building in New York City mit einer belebten Stadtlandschaft, die zahlreiche Gebäude, Bäume und Fahrzeuge sowie Text oben zeigt, der 'Metropolitan Life Insurance' lautet.Matteo Wolf

Jens Opitz verlässt die Allianz nach 25 Jahren als Pionier der digitalen Versicherungswelt

Jens Opitz hat sich nach einer langen Karriere in den Bereichen Automobilverkauf, Versicherungen und Pannendienst in den Ruhestand verabschiedet. In seinen Schlüsselpositionen bei großen Unternehmen wie Allianz, ADAC und Mercur Assistance prägte er Branchenstandards und digitale Lösungen mit. Im Januar 2024 schied er aus seiner letzten Funktion bei der Allianz Kraft Schaden aus.

Seine berufliche Laufbahn begann Opitz 1983 im Autohandel, wo er für VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändler tätig war. Sechs Jahre später wechselte er in den Bereich Ersatzteile und After-Sales, wo er schließlich die Ersatzteillogistik leitete.

1989 trat er der ADAC-Zentrale in München bei und arbeitete sechs Jahre lang im internationalen Notrufzentrum. 1995 wechselte er zu Mercur Assistance, wo er zunächst Netzwerke aufbaute, bevor er die Service- und Notrufdienste verantwortete. Unter seiner Führung wuchs das Unternehmen zum größten Anbieter von Assistance-Dienstleistungen in Deutschland, bevor es von der Munich Re übernommen wurde.

Ab 2001 übernahm Opitz verschiedene Rollen bei der Allianz Versicherungs-AG. Er arbeitete als Business-Analyst, als Six-Sigma-Black-Belt-Projektmanager und später als Prokurist. Zu seinen Aufgaben gehörte die Leitung des SPN-Projekts, das die neue KV-Cloud-Lösung einführte. Zudem vertrat er die Allianz in Branchenarbeitskreisen und koordinierte gemeinsam mit seinem Kollegen Robert Seyfferth das Schadenmanagement.

In seinen späteren Berufsjahren konzentrierte sich Opitz auf strukturierte Daten, Schnittstellenarchitekturen und regulatorische Anforderungen, insbesondere im Datenschutz und im Rahmen von DORA. Seine Karriere bezeichnete er als herausfordernd, doch betonte er, dass Seyfferth seinen beruflichen Werdegang maßgeblich geprägt habe. Die beiden arbeiteten an zahlreichen Projekten zusammen, die die Branchenpraxis nachhaltig beeinflussten.

Im Januar 2024 ging Opitz nach fast 25 Jahren bei der Allianz Kraft Schaden in München in den Ruhestand. In seiner letzten Position war er für die Steuerung von Dienstleisterbeziehungen und die Schadensbewertung zuständig. Sein Berufsleben hinterlässt ein Erbe der digitalen Innovation und operativen Führung in der Versicherungs- und Assistance-Branche.

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